Wasbeker Strasse : Baustelle bleibt ein Thema

Ein trauriger Anblick: Die Wasbeker Straße wird immer mehr zur Pannen-Baustelle.
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Ein trauriger Anblick: Die Wasbeker Straße wird immer mehr zur Pannen-Baustelle.

Die Politik stellt Fragen an die Verwaltung zur Wasbeker Straße und äußert deutliche Kritik. Thema im nächsten Bauausschuss

shz.de von
17. Oktober 2013, 07:30 Uhr

Der FDP-Fraktionsvorsitzende Stefan Kommoß trifft eine klare Ansage an die Bauverwaltung: „Die FDP-Fraktion ist entsetzt über die Planung und Ausführung des Umbaus in der Wasbeker Straße.“ Dass Wasser in einen maroden Kanal einströme, hätte man vorher wissen können und müssen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Vollsperrung der Wasbeker Straße verlängert sich, weil zusätzliche Untersuchungen nötig sind. Bei einer Untersuchung in der längst aufgerissenen Straße hatten die Bauarbeiter weitere Schäden an der Kanalisation festgestellt als vorher bekannt (der Courier berichtete).

Seit Jahren wurde in den Ausschüssen besprochen, dass die Abwässerkanäle erneuert werden müssen, es wurde Geld bereit gestellt – „und nun wollte man Teile doch nur mit einem Inliner-Schlauch sanieren? Dann hätte man Teile der Straße gar nicht aufmachen müssen“, meint Eckart Will, FDP-Mitglied im Bauausschuss.

In diesem Gremium sitzt neuerdings auch Ex-Bürgermeister Thomas Michaelis (CDU). Er möchte den Ablauf der Bauarbeiten in der Wasbeker Straße auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung setzen lassen. Von der Verwaltung möchte er eine Antwort auf die Frage haben, ob es rechtliche Bedenken gegen Vertragsstrafen gebe. Damit würde Michaelis gern solche Unternehmen disziplinieren, die trotz Vertrags einfach nicht auf der Baustelle erscheinen wie jüngst in der Wasbeker Straße (der Courier berichtete). Außerdem möchte er auf der Sitzung über das generelle Thema Baustellenmanagement und die Zusammenarbeit mit den SWN sprechen.

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