Bönebüttel : Baustart für das Feuerwehrhaus

Udo Runow ist tatkräftig und engagiert. Hier setzt er zum ersten symbolischen ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus an. Es ist sein letztes und größtes Projekt als Bürgermeister von Bönebüttel.
Udo Runow ist tatkräftig und engagiert. Hier setzt er zum ersten symbolischen ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus an. Es ist sein letztes und größtes Projekt als Bürgermeister von Bönebüttel.

Der Neubau in Husberg soll 500 Quadratmeter Nutzfläche groß sein sowie vier Zufahrten und Stellplätzen haben.

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13. Dezember 2017, 12:00 Uhr

Bönebüttel | Es ist sein größtes Projekt und zugleich auch sein letztes nach fast 24 Jahren als Bürgermeister von Bönebüttel: Gestern hob Udo Runow (66) zum symbolischen Spatenstich für den Bau des neuen Feuerwehrgebäudes an.

„Ich freue mich sehr, dass alle drei Fraktionen in der Gemeinde das gleiche Ziel hatten, der Feuerwehr schnell zu helfen“, erklärte Udo Runow (SPD), nachdem er zusammen mit dem Gemeindewehrführer Dirk Kock-Rohwer, Bauausschussvorsitzendem Rolf Klein und dem Bauingenieur Olaf Lentföhr seinen Spaten in die schneebedeckte Erde stieß.

Ein Kettenbagger steht auch schon bereit. Noch in diesen Tagen wird er anfangen, das ehemalige Bio-Ackerland zu bearbeiten.

Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde das Grundstück einem „Demeter“-Betrieb abgekauft, nun bekommt die Freiwillige Feuerwehr Bönebüttel-Husberg am Bönebütteler Damm beim Abzweiger nach Tasdorf für rund 1,3 Millionen Euro ihr neues Zuhause. „Es wird auch höchste Zeit“, freute sich der Gemeindewehrführer. „Im Husberger Haus ist die Heizung kaputt, da haben wir zurzeit einen Heizlüfter“, erklärte Dirk Kock-Rohwer. Der Neubau wird für die aktuell 49 aktiven Kameraden rund 500 Quadratmeter Nutzfläche haben mit vier Zufahrten und Stellplätzen. Ein Parkplatz ist auch für das Kommunalfahrzeug geplant. Neben einem Büro, einem Gruppenraum, Umkleiden und Duschräumen werden auch ein Lager und eine hauseigene Werkstatt dort Platz finden. Zurzeit sind die Feuerwehrleute mit drei Fahrzeugen ausgestattet, das Husberger Löschauto wird aber auf lange Sicht ersetzt. Die Sirenen ziehen übrigens nicht um.

Im Jahr 2012 sind die Wehren zusammen gelegt worden und haben bis jetzt beide Standorte erhalten. „Nach dem Einzug ins neue Gebäude werden die alten aber sicherlich verkauft“, vermutete Udo Runow. Zur Kommunalwahl im Mai wird der Träger der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel nicht mehr antreten. „Ich habe 44
Jahre für die Gemeinde mit sehr viel Herzblut Politik gemacht. Und man soll ja aufhören, wenn es am Schönsten ist“, meinte der Ex-Leiter der Walther-Lehmkuhl-Schule.

Gemeindepastorin Katja Engelhard war beim ersten Spatenstich auch dabei und freute sich über die neue Nachbarschaft zur am Hasenredder gelegenen Martinskapelle. „Nun seid ihr dort, wo ihr hin gehört – in der Mitte des Dorfes“, beglückwünschte die Pastorin die Kameraden.

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