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Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 13:30 Uhr

Neubau : Bauprojekt am Sachsenring

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf dem Grundstück der ehemaligen Hufeisen-Siedlung entstehen ein Wohn- und ein Bürogebäude, die eigentlich woanders gebaut werden sollten

Im zweiten Anlauf wird jetzt alles gut: Der Bauunternehmer Thomas Nehrmann aus Todesfelde-Voßhöhlen (Kreis Segeberg) hat am Sachsenring 10-12 mit dem Bau eines Gewerbe- und Wohnprojekts begonnen. Der war eigentlich an ganz anderer Stelle geplant und hätte in diesem Monat fertig sein sollen.

Vor einem Jahr hatte Nehrmann seinen Plan vorgestellt, an der Roonstraße neben dem Log In die alten THW-Hallen abzureißen und ein Büro- und ein Wohngebäude zu errichten. Doch das scheiterte, weil wider Erwarten doch kein Grundstückskaufvertrag mit der Stadt zustande kam (der Courier berichtete).

„Jetzt setzen wir Plan B um“, sagte Nehrmann jetzt auf der Baustelle. Die liegt gegenüber vom alten Haupteingang des Friedrich-Ebert-Krankenhaus-Altbaus. Bis vor einem Jahr standen hier die Wohnblocks der so genannten Hufeisen-Siedlung. Das Grundstück (2300 Quadratmeter) hat Nehrmann von der Kock-Siedlung gekauft. Seit ein paar Tagen bereiten schwere Maschinen den Baugrund vor. Zum Ring hin entsteht ein dreigeschossiges Bürogebäude mit gut 1000 Quadratmetern Bürofläche, dahinter ein zweiter Bau mit neun Wohnungen (zwischen 60 und 90 Quadratmetern). Darunter wird eine Tiefgarage gebaut.

Zwei Gewerbemieter haben bereits Mietverträge für die ersten beiden Etagen unterschrieben. Die Steuer- und Unternehmensberatung „ttp“ wird die erste Etage allein nutzen und sich das Erdgeschoss mit der Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer (IHK) teilen. „Wir platzen aus allen Nähten und suchen seit Jahren nach einem neuen Quartier“, sagt Tjark-Ture Dierks, der Niederlassungsleiter von „ttp“ am Haart. Und auch die IHK braucht eine neue Bleibe, wenn im kommenden Jahr das Courier-Haus abgerissen wird.

Wenn das Wetter mitspielt, soll das Bürohaus im April 2014 bezugsfertig sein und das Wohngebäude im September. Thomas Nehrmann und Ehefrau Ute investieren hier rund 3,5 Millionen Euro und wollen das Objekt langfristig halten und betreiben.

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