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Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 13:59 Uhr

Bönebüttel: : Bauplätze sind heiß begehrt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Fläche für Maisanbau wird reduziert.

Der Wunsch nach Neubaumöglichkeiten ist in Bönebüttel ungebremst. Für die im September im Bauausschuss der Gemeinde vorgestellten Bauflächen östlich des Hasenredders (Bebauungsplan 34) gibt es bereits mehr Anfragen als Grundstücke, hieß es Montag während der Sitzung der Gemeindevertretung.

Besonderes Augenmerk legten Bönebüttels Ortspolitiker in der Verabschiedung der Entwürfe auf die Sicherheit von Kindern, Senioren und Radfahrern. Nach dem Beschluss der Gemeinde soll das Gebiet mit etwa 24 Einzelhäusern bebaut und nach einstimmigem Beschluss als Spielstraße ausgewiesen werden. Damit heißt es in dem Baugebiet: Schritttempo fahren.

Zusätzlich soll es an den Überfahrten des vorhandenen Radwegs am Hasenredder rote Markierungsstreifen und Radpiktogramme geben, die nachts im Scheinwerferlicht auch noch reflektieren. Kinder werden die Wege als Schulweg nutzen. Senioren dürften die Verkehrsentschleunigung ebenso begrüßen, hieß es.

Auch für die im alten Ortsteil Bönebüttel geplanten Anpassungen der Bebauungspläne gab es Zustimmung: Einige Bauplätze werden neu zugeschnitten, und vier Bauplätze entstehen neu.

Gedanken muss sich die Gemeinde über die Belegung der Kinderkrippe und des Kindergartens machen. Während die Gemeinde sich vor einem Jahr noch über Fremdbelegungen freier Plätze aus anderen Gemeinden freute, wird es inzwischen auch in Bönebüttel eng. Besonders der Druck auf die U-3 Plätze ist groß. Viele Eltern warten auf einen Platz, hieß es aus dem Publikum. Eine Prüfung der Situation soll kurzfristig folgen, kündigte Bönebüttels Bürgermeister Udo Runow an.

Gute Nachrichten gab es vom Betreiber der Biogasanlage Bönebüttel. „Durch Anpassungen der technischen Leistungsfähigkeit und den verstärkten Einsatz von Festmist und Gülle wird es zu einer Entlastung beim Maisanbau kommen“, erklärte Betreiber Joachim Loop. Vor Ort würde das etwa 50 Hektar weniger Energiemaisanbau bedeuten. Außerdem würde die Anlage durch die Änderungen mehr Kapazität für die Stromlieferung zu Spitzenlasten erhalten. „Die maximale Jahresleistung wird dabei nicht überschritten“, erklärte Loop. Dafür gebe es künftig eine Lkw-Anfahrt am Tag für die Gülleanlieferung. Da diese direkt eingesetzt wird, gebe es allerdings keine zusätzliche Geruchsemission.  


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