zur Navigation springen

Einfeld : Baugebiet Looper Weg: Investor besserte nach

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Entwurf für den Bebauungsplan 219 liegt noch bis 16. Dezember öffentlich aus.

von
erstellt am 20.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Seit dem ersten Entwurf für ein neues Wohnbaugebiet zwischen Looper Weg und Wührenallee im April 2013 haben sich die Pläne mehrfach verändert. Jetzt liegt der Bebauungsplan 219 erneut öffentlich aus. Investor Bernd Michel und Oliver Kühle vom Planungsbüro B2K erläuterten im Stadtteilbeirat die Änderungen.

„Wir haben die Bürger mit- und viele Anregungen aufgenommen“, sagte Kühle und bekam dafür Beifall der Zuhörer. Neu ist eine Notzufahrt für Müll- und Rettungswagen zur Wührenallee hin. Auch bei den öffentlichen Parkplätzen legten die Planer nochmal 4 auf jetzt 18 drauf. Die zulässigen Gebäudehöhen zur Wührenallee hin sind mit sieben Meter niedriger als bisher, einige Baugrenzen verlegt. Die Grün- und Sickerfläche für das Regenwasser soll von einem Knick umfasst werden, der Knickschutzstreifen zur östlich vorhandenen Wohnbebauung ist jetzt breiter. Investor Michel bekräftigte noch einmal die Absicht, Seniorenwohnungen und dazu auch eine Begegnungsstätte zu bauen.

Dennoch gab es kritische Anmerkungen aus dem Beirat. Detlef Erdloff hatte „Bauchschmerzen wegen der Notdurchfahrt. Das wird eine Durchgangsstrecke.“ Christiane von der Osten bemängelte die „zu dichte Bebauung“. Stadtteilvorsteher Sven Radestock: „Die Zahl der öffentlichen Parkplätze erscheint dem Beirat nach wie vor zu gering.“ Außerdem bedauerte der Beirat, dass kein Spielplatz eingeplant ist.

Sorgen, ja Angst bereitet den Anwohnern im Neubaugebiet Brammerhorst, dass der Stoverbergskamp als Rennstrecke missbraucht wird. Die Stadt hat bereits Tempolimits verhängt, doch das fruchtet nicht. „Ich möchte nicht erleben, dass da Kinder übersehen werden“, sagte ein Anlieger des Spielplatzes. Über einen Durchbruch im Knick können die Kinder auf die Straße gelangen. „Man sollte den Stoverbergskamp nur noch für den landwirtschaftlichen Verkehr zulassen und sonst sperren“, forderte Erdloff. Verbotsschilder für Lkw würden schon ignoriert. Radestock: „Wir beantragen nochmal, dass die Stadt eine Verengung oder Schwellen prüft.“

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen