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Industriegebiet : Baubeginn für das neue Gewerbegebiet an der Autobahn

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf 0,4 Quadratkilometern baut die Stadt einen Standort für die Ansiedlung von Unternehmen, besonders für Logistiker.

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erstellt am 18.Dez.2013 | 07:15 Uhr

Im Nordwesten der Stadt laufen seit gestern die Erschließungsarbeiten für das neue Industrie- und Gewerbegebiet an der Autobahn 7. Am Eichhofweg wurden dafür Bäume gefällt.

Zwischen A7, dem Zubringer, Eichhofweg und der (alten) Rendsburger Straße entsteht dort die so genannte Entwicklungsfläche Nord. Auf 0,4 Quadratkilometern baut die Stadt einen Standort für die Ansiedlung von Unternehmen, besonders für Logistiker.

In der ersten, umfangreichsten Bauphase bis Sommer 2014 werden Straßen, Schmutz- und Regenwasserkanäle gebaut. In der zweiten Phase wird das Gewerbegebiet bis Mitte 2015 an die A7-Abfahrt Neumünster-Nord angeschlossen, die dann mit Ampeln ausgebaut wird, und die Anschlussstelle bekommt ein drittes „Ohr“. Außerdem wird der Eichhofweg ein Stück in Richtung Stadt verlegt. Eine Pumpstation für das Schmutzwasser wird gebaut und eine Gashochdruckleitung verlegt. 2015 werden Geh- und Radwege gebaut und die Grün- und Ausgleichsflächen errichtet.

In den nächsten Wochen starten umfangreiche Erdarbeiten für Bau- und Erschließungsstraßen und eine neue Zufahrt. „Dadurch werden Baustellenverkehre in den angrenzenden Wohngebieten in Krogaspe und in der Gartenstadt vermieden“, teilte die Stadt gestern mit. Der Aufbau der Straße ist nach Auskunft der Stadt für eine Belastung von 2900 Lkw pro Tag ausgelegt. Zunächst wird der Oberboden in einem Bereich von rund 2,5 Hektar abgetragen und zum Teil für die geplanten Knicks und Rasenflächen zwischengelagert. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro.

Verkauft ist dort bislang ein Gewerbegrundstück, nämlich an die Logistikfirma Henry Kruse. Die will mehrere Standorte auflösen und die rund 200 Arbeitsplätze künftig in Neumünster bündeln (der Courier berichtete). Immer wieder wird spekuliert, ob Amazon oder andere Branchenriesen Interesse an einem Grundstück haben. „Wir führen viele Gespräche“, hieß es dazu lediglich aus dem Rathaus.

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