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Post vom Minister : Baubeginn bei der Polizei Ende 2014

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Innenminister Andreas Breitner verspricht dem 1. Revier ein neues Gebäude . Die Kripo muss noch länger warten.

von
erstellt am 06.Mai.2014 | 07:00 Uhr

Neumünster | Schleswig-Holsteins Innenminister Andreas Breitner hat Neumünsters Polizisten zugesagt, dass noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Dienstgebäudes an der Altonaer Straße begonnen werden soll. Das hat Breitner in einem Brief an die Gewerkschaft der Polizei (GDP) klar gestellt – auch im Namen der Finanzministerin Monika Heinold. Gleichzeitig wirbt er um Verständnis für die Verzögerungen bei den Baumaßnahmen.

Anfang April hatte der GDP-Vorsitzende Torsten Jäger von der Regionalgruppe Mitte in einem offenen Brief an die Minister diverse Baumängel kritisiert, die seit Jahren für die Beamten des 1. Reviers und der Kriminalpolizei zu unhaltbaren Arbeitsbedingungen geführt hatten (der Courier berichtete). Seit die rund 65 Polizisten des 1. Reviers vor drei Jahren vor Baumängeln, Schimmel und Kolibakterien aus der Parkstraße an den neuen Standort auf das Areal zwischen Altonaer Straße und Alemannenstraße zogen, fehlt unter anderem das so genannte Polizeigewahrsam. Die nächsten Zellen sind in Rendsburg und Kiel; dorthin müssen immer zwei Beamte einen Festgenommenen mit dem Auto fahren. Ein weiteres Manko: Die Wachräume, in denen rund um die Uhr Dienst geschoben wird, entsprechen laut Jäger nicht dem Sicherheitsstandard.

Bei der Kripo, die mit rund 40 Kollegen im Behördenhaus an der Alemannenstraße unterkam, sieht es derzeit ähnlich aus. Die Kriminalpolizei arbeitet laut GDP in äußerst beengten Räumen, teilweise auf verschiedene Bereiche der Liegenschaft verteilt. Ausreichende Besprechungs- und Sozialräume gebe es ebenfalls nicht.

„Die nicht vorhersehbare Räumung des Dienstgebäudes in der Parkstraße erforderte zunächst umfangreiche Planungen, Abstimmungen und Klärung der (kurzfristigen) Finanzierung“, erläuterte Breitner jetzt den noch immer ausstehenden Baubeginn. Nach diversen Prüfungen solle zuerst mit dem Bau des Wach- und Gewahrsamsgebäudes begonnen werden.

Der Politiker versprach, dass „nach Aufstellung entsprechender Container für die interimsmäßige Unterbringung der Wache an der Altonaer Straße der Baubeginn spätestens im vierten Quartal 2014 erfolgen“ soll. Fertigstellung und Übergabe erwartet der Minister Ende 2015.

Die Kripo muss dagegen noch länger auf engem Raum arbeiten. So soll 2015 aufgrund der „eingetretenen Veränderungen in den Bestandsliegenschaften“ erst einmal der Raum- und Baubedarf festgestellt werden. Erst dann sei über den Umfang und Beginn des zweiten Bauabschnitts zu entscheiden, heißt es in dem Schreiben aus dem Ministerium.

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