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Grossflecken : Bauausschuss stoppt Reparatur mit Kunstharzfugen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Vor dem Start einer teuren Teilsanierung soll die Stadt die Kosten für eine Neupflasterung des gesamten Platzes überschlagen.

Neumünster | Die von der Stadt vorgeschlagene Sanierung des Großfleckens im Zugang zur Lütjenstraße ist gestoppt. Der Bauausschuss forderte die Stadt auf, die rund 125 000 teure Reparatur des Pflasters mit Hilfe von Kunstharzfugen (der Courier berichtete) zurückzustellen. Stattdessen soll die Stadt jetzt die Kosten für eine komplette Neupflasterung ermitteln und entsprechende Vorschläge dazu unterbreiten.

„Es wäre fragwürdig, wenn wir jetzt einen sechsstelligen Betrag für die Glättung des Pflasters ausgeben, wenn wir anschließend zu einer großen Lösung kommen“, begründete Thomas Michaelis (CDU) das Bremsmanöver.

Angesichts der hohen Reparaturkosten allein für das kleine Teilstück des Großfleckens hatten CDU und SPD in den vergangenen Tagen die Frage aufgeworfen, ob die Neupflasterung des Platzes unter dem Strich nicht günstiger ausfallen würde.

Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras konnte sich in der Sitzung noch nicht mit dem Kurswechsel anfreunden: Er verwies auf mögliche urheberrechtliche Auseinandersetzungen mit dem Architekten, lange Planungszeiten und nicht zuletzt auf die zu erwartenden hohen Kosten einer Neugestaltung.

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erstellt am 24.Mai.2014 | 07:00 Uhr

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