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Holsteinischer Courier

22. Oktober 2017 | 03:16 Uhr

Südumgehung : Bauarbeiten verzögern sich

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Auf der Bundesstraße 205 zwischen der Autobahn 7 und Wahlstedt wird es erneut eng.

Neumünster | Die Markierungsarbeiten sind abgeschlossen, doch nun wird es auf der Bundesstraße 205 zwischen der Autobahn 7 und Wahlstedt erneut eng. Mit rund zweiwöchiger Verspätung startete gestern die Verlegung eines „Hochleistungskabels für die Übertragung von nautischer Verkehrstechnik“. Bis voraussichtlich zum 15. Oktober kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Das Kabel soll die für den Schiffsverkehr zuständigen Verkehrszentralen in Lübeck-Travemünde und Brunsbüttel verbinden. Es überträgt dann für die Nautik wichtige Informationen wie beispielsweise den Radardienst, erläutert Jens-Uwe Petersen von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Rendsburg. Seine Behörde ist für die Baustelle verantwortlich. „Die Arbeiten gestalten sich problematischer als angenommen, deshalb mussten wir einen neuen Bauablaufplan erstellen“, sagt er.

Dieser ergibt nun, dass die Fahrbahn bis Freitag zwischen den Anschlussstellen Neumünster-Gadeland und Rickling/Trappenkamp immer mal wieder halbseitig gesperrt wird. Ab Sonntag beginnen die Arbeiter dann auf dem Abschnitt zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Neumünster-Süd und der Saalestraße, ehe ab dem 3. Oktober das Stück zwischen Altonaer Straße und Boostedter Straße in Angriff genommen werden soll. Ab 29. September bis zum 5. Oktober sollen zusätzlich Kabelmuffen montiert werden. „Das führt aber kaum zu Verkehrsbehinderungen“, sagt Petersen. Das Hochleistungskabel soll dann am 15. Oktober in Betrieb gehen.

„Für eine ausreichende und umfängliche Beschilderung der einzelnen Umleitungsstrecken ist gesorgt“, verspricht er.

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