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Bundeswehr : Bataillon 166: Patenschaft aufgelöst

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Instandsetzungs-Trupp aus Boostedt wird versetzt. Die Stadt löste die seit 2010 gegründete Verbindung mit der Unterschrift auf einer Banderole.

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | Das Instandsetzungsbataillon 166 in Boostedt ist Geschichte – und die städtische Patenschaft zu ihm ebenfalls. Mit einem Empfang im Historischen Ratssaal würdigten gestern die Stadtoberen die Auflösung der Patenschaft, die seit 2010 bestand und von dem verstorbenen Stadtpräsidenten Friedrich-Wilhelm Strohdiek und dem damals amtierenden Kommandeur, Oberst Holger Draber, initiiert wurde.

Mit ihren Unterschriften auf Auflösungsbanderolen dokumentierten OB Dr. Olaf Tauras, der stellvertretende Stadtpräsident Bernd Delfs und Oberstleutnant Sven Ronski, dem stellvertretenden Bataillonskommandeur, die Auflösung. Diese Banderolen wurden auf Urkunden geklebt, die für die Archive bestimmt sind. Viele Soldaten, zivile Mitarbeiter und deren Familien hätten wichtige ehrenamtliche Funktionen in der neuen Heimat übernommen, so Delfs, der sich für die Leistungen und das positive Bild der Soldaten in der Stadt bedankte und „viel Soldatenglück“ für die Zukunft wünschte.

Ronski dankte den Repräsentanten, dass sie bei jedem Verabschiedungs- und Rückkehrerappell vom Kosovo oder aus Afghanistan dabei waren. Dieses sei von nicht zu unterschätzendem symbolischen Wert gewesen.

Ab dem 1. April beginnt die Auflösungsphase. „Neben einem weinenden ist da auch ein lachendes Auge“, so Ronski. Denn das freiwerdende hochqualizierte Personal werde an anderer Stelle benötigt. Von ehemals 790 Soldaten sind noch 180 Soldaten mit Familien vor Ort. „Das Personalamt versucht, sie im norddeutschen Raum oder an Wunschstandorte zu versetzen. Das gelingt zu 90 Prozent“, so Ronski.

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