Benefizkonzert : Bands rockten für Ba-Da-Boom

Sie hatten die Idee zur „Akustillerie“ zugunsten des Straßenmusikfestivals Ba-Ba-Boom: Die Band „Burnt-ale“ aus Neumünster mit Stefan Lembke (Bass, von links), Dennis Krebs (Gitarre, Gesang), Stefan Pfränger (Cajon) und Heiko Schultz (Gitarre) spielte auch selber auf.
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Sie hatten die Idee zur „Akustillerie“ zugunsten des Straßenmusikfestivals Ba-Ba-Boom: Die Band „Burnt-ale“ aus Neumünster mit Stefan Lembke (Bass, von links), Dennis Krebs (Gitarre, Gesang), Stefan Pfränger (Cajon) und Heiko Schultz (Gitarre) spielte auch selber auf.

Zur „Akustillerie“ kamen rund 200 Besucher in das KDW. Der Reinerlös des Konzerttages fließt in die Kasse des Straßenmusikfestivals.

shz.de von
20. Juli 2015, 09:00 Uhr

Neumünster | Im Kulturzentrum KDW am Waschpohl feierten am Sonnabend an die 200 Besucher bei der „Akustillerie“: Zugunsten des Straßenmusikfestivals Ba-Da-Boom wurde die karitative Veranstaltung auf die Beine gestellt. Und die Stimmung war super.

Hintergrund waren die finanzielle Schwierigkeiten, in die die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (Gema) die Veranstalter von Ba-da-Boom gebracht hatte. Sie fordert eine Nachzahlung von mehr als 7000 Euro (der Courier berichtete). „Straßenmusik ist eigentlich Gema-frei. Weil Ba-Da-Boom aber als Festival aufgezogen wurde, werden Gebühren fällig“, erklärte Cuddel Peters vom KDW.

Das rief wiederum den Sänger der Neumünsteraner Band „Burnt-ale“, Dennis Krebs, auf den Plan. „Weil ich ein Fan von Ba-Da-Boom bin, wollte ich helfen“, sagte er. Er schrieb verschiedene Bands an, ob sie Lust auf eine Hilfsaktion hätten. „Ich dachte, wir starten eine kleine Runde heute“, sagte er und war überrascht von der Resonanz. Vier Bands waren gekommen. Mehr als 200 Besucher schauten und hörten vom Nachmittag bis in den späten Abend zu. Zur Stärkung gab es Kuchen und Whisky (wahlweise auch Kaffee und Cola).

„Wir veranstalten die ‘Akustillerie’ bewusst so früh, weil das eine Veranstaltung für Jung und Alt sein soll. Hier sollen sich Kinder genauso wohl fühlen wie Senioren“, sagte Dennis Krebs, der sich schon jetzt vorstellen kann, das Format auch in den nächsten Jahren wieder auszurichten.

Musikalisch machte Krebs‘ Band den Auftakt. Es folgten die bekannte Neumünsteraner Band „Mein Ton“ sowie „Tyson“ aus Kiel und „Geisterfahrer“ aus Rendsburg. Musikalisch bewegten sich alle im Bereich Akustik-Rock, was bei den Besuchern sehr gut ankam. Die Bands nahmen keine Gage. Der gesamte Erlös kommt Ba-Da-Boom zugute.

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