Rendsburger Strasse : Bahnübergang wurde nach Unfall gesperrt

Der 58-jährige Fahrer eines Opels aus Neumünster schätzte die Situation offenbar falsch ein und überquerte vor dem Zug die Gleisanlagen.
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Der 58-jährige Fahrer eines Opels aus Neumünster schätzte die Situation offenbar falsch ein und überquerte vor dem Zug die Gleisanlagen.

An der Rendsburger Straße stieß ein Auto mit einem Zug zusammen.

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08. Dezember 2016, 10:00 Uhr

Neumünster | Glück im Unglück hatte am späten Dienstagnachmittag ein Neumünsteraner Autofahrer. Der Mann war am Bahnübergang Rendsburger Straße mit einem Zug kollidiert. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand.

Gegen 16.40 Uhr hatte der 33-jährige Zugführer sein Fahrzeug ordnungsgemäß gestoppt, weil die Schrankenanlage am Bahnübergang Rendsburger Straße ausgefallen war. Vor dem Überqueren der Straße gab der Bahnmitarbeiter ein Warnsignal ab und fuhr dann mit Schrittgeschwindigkeit weiter.

Der 58-jährige Fahrer eines Opels aus Neumünster schätzte die Situation offenbar falsch ein und überquerte vor dem Zug die Gleisanlagen. Der Pkw wurde daraufhin an der Seite touchiert. Der Autofahrer hatte offenbar einen Schutzengel – er kam bei der Kollision unverletzt davon.

Die Unfallstelle musste für rund eineinhalb Stunden gesperrt worden. Dadurch kam es zu Behinderungen im Feierabendverkehr. Vor Ort waren an der Unfallstelle auch der Notfallmanager der Bahn und die Bundespolizei. Gegen 17.35 Uhr konnte die Rendsburger Straße wieder freigegeben werden. Zur Höhe des Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei ermittelt gegen den Autofahrer wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Der Mann hätte aufgrund des vorhandenen Andreaskreuzes dem Schienenverkehr Vorrang gewähren müssen.

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