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Holsteinischer Courier

23. September 2017 | 02:19 Uhr

Boostedt : Bahnhofstraße soll saniert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gemeindevertreter bedankten sich bei Wirtin Emmi Hansen und verabschiedeten zahlreiche Themen.

shz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 08:45 Uhr

Boostedt | Ende Mai geht eine Ära in Boostedt zu Ende. Emmi Hansen wird ihre Traditionsgaststätte „Zum Waldkater“ schließen. Aus diesem Anlass tagte die Gemeindevertretung am Montagabend hier ein letztes Mal, um die Wirtin zu würdigen, die jahrzehntelang das Domizil für die kommunalpolitischen Sitzungen stellte.

Herzlich verabschiedet wurde die 82-Jährige dabei von Bürgermeister Hartmut König (CDU), der auch die Töchter Thea Zöllner (57) und Renate Prieß (58) mit einem Blumenstrauß bedachte.

Ihrer Tradition treu blieben die Boostedter Gemeindevertreter ihrer bekannten Diskussionsfreude. Letztlich folgten die Beschlüsse jedoch weitgehend den Empfehlungen aus den Ausschüssen. So wird der vorgelegte Vorentwurf der Seniorenwohnlage, die von der Baugenossenschaft Holstein (BGH) an der Bahnhofsstraße geplant wird, wie vorgestellt im Bauausschuss weiter beraten, um hieraus zeitnah einen entsprechenden Bebauungsplan zu entwickeln.

Ebenfalls zugestimmt wurde den aus dem Konversionsausschuss vorgeschlagenen Angebotsvarianten im Zuge des Erstzugriffsrechts auf dem Gelände der Rantzau-Kaserne (der Courier berichtete).

Einstimmig erfolgte ebenfalls der Auslegungsbeschluss zur Änderung des Bebauungsplanes für das Quellental.

Einhellig wurden die Auftragsvergaben für einen neuen Tiefbrunnen mit Kosten in Höhe von 173 000 Euro, die Umgestaltung des Kreisels (10 000 Euro), die Bestuhlung der Sporthalle (14 500 Euro), ein Klaviertransportgerät für den Hof Lübbe (2300 Euro) und die Sanierung der Bahnhofstraße mit rund 324 000 Euro durchgewunken. Und auch bei der Umwandlung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis der bis Ende April befristeten Stelle in der offenen Jugendarbeit waren sich die Gemeindevertreter einig.

Größeren Diskussionsbedarf gab es dagegen noch einmal bei der Aufhebung der Ausschreibungs- und Vergabeordnung. Hier akzeptierte die SPD-Fraktion zwar grundsätzlich die Übernahme der Landesverordnung, aber, so erläuterte ihr Sprecher Manfred Stankat, das Auftragsvolumen zur freien Vergabe seien hier zu weit gefasst. Beschlossen wurde letztlich die Aufhebung der gemeindeeigenen Vergabeordnung mit der Ergänzung, dass sich der Finanzausschuss noch einmal mit den Vergabewertgrenzen auseinandersetzt.

Ebenfalls wieder in den Fachausschuss zurückverwiesen wurde zudem das Thema der technischen Ausstattung im Hof Lübbe, über die die Versammlung auch nach längerer Auseinandersetzung keine Einigung erzielen konnte.


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