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Boostedt : Bahnhofstraße soll für Fußgänger sicherer werden

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zebrastreifen und optischen Querungshilfen sollen den Fußgängern in Boostedt helfen.

Soll es zukünftig eine Insellösung, Zebrastreifen oder Querungshilfen an der Bahnhofstraße geben? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Mitglieder des Boostedter Wege-, Werk- und Umweltausschusses am Sonnabend auf ihrer Fahrradtour durch den Ort.

Die Entscheidung in dieser Frage drängt, denn der Kreis Segeberg plant die Sanierung der Bahnhofstraße für das kommende Frühjahr. Nach eingehender Diskussion einigten sich die Ausschussmitglieder schließlich auf eine Mischlösung aus Zebrastreifen und optischen Querungshilfen (ein beidseitig bis an die Straßenkante vorgezogener Fußgängerbereich) einmal im Bereich der Einmündung des Heideweges sowie auf Höhe der Gärtnerei Eberlein. Außerdem soll ein durchgehend markierter Fahrradstreifen die Raserei auf der Straße stoppen.

Die Querungshilfen sind dabei straßenbaurechtlich unbedenklich. Ob jedoch die Zebrastreifen vom Kreis genehmigt werden, müsse man prüfen, gab dazu Niels Thomsen von der Verwaltung zu bedenken. Die Kosten für die jetzt empfohlene Maßnahme liegen zwischen 15 000 und 30 000 Euro.

Bereits im Haushalt eingestellt sind dagegen die Kosten für die Sanierung des Kreisels mit rund 10 000 Euro. Dieser soll nun, nach einstimmiger Empfehlung aus dem Ausschuss, möglichst pflegeleicht bepflanzt werden.

Neu beschafft werden soll ein neues Notstromaggregat für das Wasserwerk. Das jetzige Gerät stammt aus den 70er-Jahren und macht einen ohrenbetäubenden Lärm, wovon sich die Auschussmitglieder vor Ort überzeugen konnten. Das neue Aggregat wird etwa 60 000 Euro kosten. Ebenso soll ein bisher geliehener Radlader (2000 Euro) gekauft und ein Fahrzeug des Bauhofs für rund 20 000 Euro ersetzt werden.

Lösungen soll es auch für die Anwohner an der Bahnhofstraße (Höhe Einfahrt zur Kaserne) und in der Friedrichswalder Straße geben. Hier macht den Bürgern bei Starkregen in die Häuser eindringendes Wasser Kummer. Um eine wirksame Ableitung des Wassers zu gewährleisten, soll hierzu jedoch zunächst ein Ingenieurbüro befragt werden.

Mit der generellen Standortfrage für die teils von den Anwohnern als störend empfundenen Ruhebänke im Ort soll sich nach dem Wunsch des Ausschusses der Seniorenbeirat beschäftigen.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 08:45 Uhr

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