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Holsteinischer Courier

19. August 2017 | 18:55 Uhr

Baustelle : Bagger an der Lütjenstraße

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die ersten Arbeiten an den Hausanschlüssen des Abwasserkanals gehen ohne Behinderungen vonstatten.

Neumünster | Seit vergangenem Mittwoch wird an der Lütjenstraße gebuddelt: Im Auftrag der Stadt haben Bauarbeiter damit begonnen, die Hausanschlüsse des Abwasserkanals zu sanieren (der Courier berichtete). Start war ungefähr auf Höhe der Schwale. Dort wurde am ersten Tag auf wenigen Metern an der Seite des Waschpohls mit Schaufeln und einem kleinen Bagger gegraben. Gestern war dann die gegenüberliegende Straßenseite dran.

Für die Passanten in der kleinen Fußgängerzone gab es dadurch so gut wie keine Behinderungen. Sie konnten problemlos an der jeweiligen Baustelle vorbeikommen und auch die Geschäfte erreichen.

Bis zum 3. März sollen vor den Häusern nach und nach 16 Baugruben wechselseitig geöffnet werden, um erst einmal nur an die Anschlüsse zu kommen. Doch das sind nur Vorarbeiten.

Weitaus problematischer wird es laut Stadt erst im Jahr 2018, wenn die Fernwärmeleitung unter der Lütjenstraße zeitgleich mit dem maroden Abwasserkanalrohr erneuert wird. Denn dann muss die Fußgängerzone in der Mitte geöffnet werden.

Für Fußgänger soll aber auch dann die Möglichkeit bestehen bleiben, auf beiden Seiten an der Baustelle vorbeizugehen. Wann mit den großen Arbeiten im kommenden Jahr genau begonnen werden kann, steht zurzeit noch nicht fest. Sicher ist, Anwohner und Geschäftsleute brauchen dann einen langen Atem.

Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Ladenbesitzer aus der Lütjenstraße deshalb besorgt gezeigt. Sie fürchten, dass Kunden die Fußgängerzone zwischen Klein- und Großflecken meiden könnten, wenn sie in der Mitte zur Baustelle wird.

Bevor die umfangreicheren Arbeiten an der Lütjenstraße beginnen, werden die Stadtwerke in diesem Frühjahr auf dem Großflecken damit anfangen, die Fernwärme zu erneuern (der Courier berichtete).

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erstellt am 03.Feb.2017 | 09:00 Uhr

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