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Sanierung : Bad am Stadtwald erstrahlt in neuem Glanz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Sanierungsarbeiten im Bad am Stadtwald sind abgeschlossen. Unter anderem wurde der Rutschenturm neu gestaltet.

shz.de von
erstellt am 23.Aug.2014 | 08:00 Uhr

Neumünster | „Wir sind sehr stolz auf die zahlreichen Sanierungsmaßnahmen, die wir in diesem Sommer im Hallenbereich unseres Bades vorgenommen haben.“ Tom Keidel, Leiter im Bad am Stadtwald, ist sichtlich zufrieden. Während der Sommerferien haben er und seine Team Renovierungsarbeiten beaufsichtigt und selbst ausgeführt, um das Thema „Wald“, das seit 2010 sukzessive im Hallenbereich sichtbar wird, weiter zu führen.

„Nach Graffiti-Kunst am Sprungturm und neuen Wandverkleidungen in den letzten Jahren haben wir uns jetzt den Rutschenturm und die Dusch- und Sanitärräume im Hallenbad vorgenommen“, erklärt Keidel.

Statt weißer, klinisch anmutender Hochglanzfliesen schmücken nun großformatige Feinsteinplatten mit rauer Oberfläche die Wände der Duschen und WC-Räume. „Die neuen Wandfliesen sind zeitgemäß und verbreiten eine fast private Atmosphäre“, findet der Leiter des Bades.

Konkreter wird das Thema Wald beim grundsanierten Rutschenturm. Der Sichtbeton des Mittelpfeilers wurde dunkelbraun gestrichen, die Stufen der Wendeltreppe bekamen einen knallgrünen Anstrich. Wie ein großer Baum führt die Treppe nun nach oben zum Einstieg in die Tunnelrutsche. „Neben dem Einbau von hellen LED-Leuchten sind vor allem diese beiden großen Sanierungsmaßnahmen für die Besucher sichtbar“, beschreibt Tom Keidel die Veränderungen. „Was uns in diesem Jahr jedoch besonders am Herzen lag, verbirgt sich in den Technikräumen“, so der Betriebswirt weiter. So wurde etwa die Lüftung im Rutschenturm erneuert. Unangenehmes Frieren in der Warteschlange auf der Treppe fällt in Zukunft weg. Selbst im Winter, wenn die Außentemperaturen unter Null gehen, sorgt die Lüftung für ein angenehmes Klima im neu isolierten Glasturm.

„Besonders stolz sind wir auf unsere neue Spülwasser-Aufbereitungsanlage“, freut sich Keidel. „Das Wasser eines öffentlichen Bades muss permanent gespült werden. Bis jetzt ging das warme Wasser direkt in das Abwassersystem. Mit der neuen Anlage können wir die Wärme aus dem Brauchwasser zurück gewinnen. Berechnungen zufolge wird sich die 200 000 Euro teure Anlage bereits nach knapp zweieinhalb Jahren amortisiert haben und danach Geld einsparen“, weiß Tom Keidel.

Solch vorausschauende Maßnahmen kommen auch den Besuchern zu Gute. Seit 2010 sind die Eintrittspreise im Bad im Stadtwald stabil geblieben. Und eine weitere gute Nachricht gibt es für Badefreunde. Da die Temperaturen zum Ende der Ferien fast herbstlich geworden sind, öffnet der Hallenbad-Betrieb in diesem Jahr bereits zwei Tage vor Ende der Ferien.


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