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Holsteinischer Courier

13. Dezember 2017 | 22:12 Uhr

Awo-Heim: Stadt nimmt Sanierungsbedarf auf

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 23.Mär.2015 | 15:44 Uhr

Nach Beschwerden von Senioren der Einfelder Arbeiterwohlfahrt wegen eines fehlenden Fahrstuhls und nicht behindertengerechter Sanitäranlagen wollen sich Bauexperten der Stadt nun den Sanierungsbedarf des Awo-Heimes am Fuhrkamp anschauen und anschließend die Kosten auflisten. Das teilte der stellvertretende Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Volker Andresen, nach einem Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras mit. „Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Wir müssen dann schauen, wie viel Geld in die Hand genommen werden muss und wer das finanzieren kann“, sagte Andresen.

Das Gebäude in Einfeld hat die Arbeiterwohlfahrt von der Stadt gepachtet. Im Erdgeschoss befindet sich eine Betreuungsgruppe für Kinder und eine U3-Gruppe. Im Obergeschoss treffen sich regelmäßig 40 bis 50 Senioren zu verschiedenen Veranstaltungen. Die 70- bis 94-Jährigen müssen dabei 20 Treppenstufen überwinden, um in den großen Saal zu kommen. Einen Aufzug gibt es nicht (der Courier berichtete).

„Nun soll das gesamte Gebäude in Augenschein genommen werden, um festzustellen, was alles nicht in Ordnung ist. Wenn alle Zahlen und Fakten auf dem Tisch liegen, werden wir uns noch einmal mit der Stadt zusammensetzen und erörtern, wie es weitergeht“, sagte Andresen.

Einen Umzug der Awo-Senioren will Andresen auch weiterhin nicht ausschließen: „Das Problem ist aber, dass solche Räume, die den Wünschen und Anforderungen der Mitglieder entsprechen, im Stadtteil nicht so einfach zu finden sind.“

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