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Humboldt-Schule : Autor begeisterte mit Spannung und Humor

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Achim Bröger las im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen an der Alexander-von-Humboldt-Schule. Die Kinder hatten viele Fragen an den bekannten Schriftsteller.

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erstellt am 06.Nov.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | Es gibt einen Satz, den hört Schriftsteller Achim Bröger bereits seit 60 Jahren: „Die Kinder heutzutage lesen nicht mehr.“ Dass diese These keinesfalls der Wahrheit entspricht, wurde gestern Vormittag an der Alexander-von-Humboldt-Schule deutlich.

„Wer von euch hat in der vergangenen Woche freiwillig ein Buch gelesen?“, fragte der 71-Jährige, der im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwochen an der Schule zu Gast war. Nahezu alle Finger schnellten in die Höhe – und Bröger war mehr als überrascht. „Das ist statistisch betrachtet gar nicht möglich“, schmunzelte der Autor, freute sich aber über das große Interesse der Fünftklässler.

Vor rund 135 Schülern las der gebürtige Erlanger, der heute in Sereetz im Kreis Ostholstein lebt, aus seinen Büchern „Mein 24. Dezember“ und „Flammen im Kopf“. Besonders das weihnachtliche Buch kam bei den jungen Zuhörern gut an. Die Geschichte handelt von Hund Flocki, der im Kreise seiner neuen Familie den ersten Heiligabend verbringt – und alles auf den Kopf stellt.

Die zehnjährige Hanna war von den Auszügen aus der Geschichte so begeistert, dass sie sich im Anschluss an die Lesung ein signiertes Exemplar sicherte: „Ich kannte das Buch vorher noch nicht, fand die Geschichte aber total lustig. Zu Hause lese ich am liebsten die Bücher über Conni und ihre Freunde.“

Vor und nach der Lesung nahm sich Achim Bröger viel Zeit für die Fragen der Schüler. Und die hatten einiges auf dem Herzen. „Haben Sie als Kind schon gern geschrieben?“, „Wie lange brauchen Sie für ein Buch?“, „Wie viel verdient ein Autor?“, löcherten sie den Schriftsteller, der bereits mehr als 80 Bücher geschrieben hat.

Lehrer Jan Kruse freute sich über das Interesse seiner Schüler: „Viele der Kinder sind begeisterte Leser, und diese Begegnungen mit Autoren halten die Begeisterung für das Medium Buch aufrecht.“

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