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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 06:17 Uhr

Tasdorf : Autofahrer rasen weiter

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Geschwindigkeit soll erneut gemessen werden.

Tasdorf | Zone 30, so steht es an den Tasdorfer Ortseinfahrten oder kurz dahinter. Allerdings halten sich viele Autofahrer nicht daran.

Auch in der Straße Trimelkel, die von Bönebüttel kommend in den Ort führt, sind Autos zu schnell unterwegs. Eine etwa 100 Meter hinter der Ortseinfahrt liegende Aufpflasterung hilft hier auch nicht. „Kurz vor dem Hindernis wird kurz gebremst, danach wieder Gas gegeben“, sagt eine Anwohnerin. „Außerdem kommt noch eine unübersichtliche Querung des Radwegs hinzu“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Laß. Am Ende des Radweges steht ein Verbotsschild für Radfahrer. Der Radweg geht direkt in den Bürgersteig über. Nun müssten Radfahrer hier absteigen oder die Straße queren. „Das ist eine etwas unglückliche Situation“, sagte der Vorsitzende des Tasdorfer Bauausschusses, Christian Manke, am Dienstag während der Bauausschusssitzung. Das Schild müsse aus verkehrstechnischen Gründen stehen bleiben. Hier seien letztlich auch die Radfahrer selbst zu entsprechender Aufmerksamkeit im Verkehr gefordert, hieß es im Ausschuss.

Ein schwieriges Thema sei auch die Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30, lautete das Ergebnis der Diskussion im Ausschuss. Bevor über Möglichkeiten wie die Errichtung sogenannter Baumtore oder anderer technischer oder optischer Bremsen gesprochen wird, soll noch einmal eine Verkehrsüberwachung und Geschwindigkeitsmessung neue Zahlen liefern, so die Empfehlung aus dem Ausschuss.

Außerdem gab es im Ausschuss personelle Veränderungen: Als Nachfolger von Eberhard Blaschke wurde Peter Meinke als bürgerliches Mitglied im Bau- und Wegeausschuss verpflichtet.

Schließlich wies Tasdorfs Bürgermeister Hans-Heinrich Sievers auf notwendige Rückschnitte von Hecken und Sträuchern an einigen Grundstücken in der Gemeinde hin. Das müsse auch ohne die Einschaltung des Ordnungsamtes machbar sein, meinte Sievers.

 

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