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Polizeibericht : Autobahnunfälle häufen sich zurzeit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Kleinere Karambolagen sind in der Ferienzeit an der Tagesordnung / Häufig stockt der Verkehr/ Gestern übersah eine junge Frau ein Stau-Ende

Neumünster | Für die Autobahnpolizei war es ein typischer Sommer-Unfall: Gestern bemerkte eine junge Autofahrerin (25) aus Flensburg gegen 12.10 Uhr auf der Autobahn 7 auf ihrem Weg gen Norden offenbar zu spät, dass die Fahrzeuge vor ihr langsamer wurden. Die Frau bremste zwar noch stark ab, geriet dabei aber mit ihrem BMW ins Rutschen und krachte zwischen Neumünster-Süd und Neumünster-Mitte in die Leitplanke. Zwar blieb sie bei der Karambolage unverletzt, doch ihr Wagen musste abgeschleppt werden. Der Schaden am Auto und der Leitplanke beträgt nach Schätzung der Autobahnpolizei rund 5000 Euro.

Ähnliche Unfälle sind für die Beamten vom Autobahnrevier in Neumünster zurzeit an der Tagesordnung. „Im Sommer während der Ferienzeit ist das Verkehrsaufkommen höher. Da kommt es verstärkt zu kleineren Unfällen mit Blechschäden oder leichteren Verletzungen“, erklärte Pressesprecher Sönke Hinrichs. Der Grund: Viele Verkehrsteilnehmer fahren zu dicht auf, sind unkonzentriert und übersehen dann das Stau-Ende oder machen Fehler beim Überholen.

Insbesondere am Bordesholmer Dreieck in Richtung Süden nach der Einfädelung von der Autobahn 215 auf die A7 kommt der Verkehr zurzeit häufig ins Stocken. „Eigentlich ohne besonderen Grund“, sagte Hinrichs. Lediglich das Einfädeln am Bordesholmer Dreieck reicht schon aus, dass es danach bis Neumünster-Süd oft zäh weitergeht. Auf diesem Abschnitt kracht es deshalb durchaus häufiger. Die Polizei rät deshalb, immer aufmerksam zu fahren und ausreichend Sicherheitsabstand zu halten. „Wer länger unterwegs ist, sollte immer mal wieder eine Pause machen, um am Steuer die Konzentration zu erhalten“, sagte Hinrichs. Sobald der Verkehr stockt, sollten die Fahrer auch immer daran denken, eine Rettungsgasse zu bilden.

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