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Autobahnpolizei stoppte Volltrunkene an der Tanke

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erstellt am 22.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | Einem aufmerksamen Tankwart der Raststätte Aalbek ist das Ende einer gefährlichen Alkoholfahrt über die Autobahn zu verdanken. Im starken Pfingstreiseverkehr hatte eine 28-jährige Autofahrerin am Montagnachmittag gegen 16 Uhr an der Zapfsäule der Tankstelle gestoppt. Nach dem Tanken begab sie sich zur Kasse und wandte sich dort hilfesuchend an den Tankwart. Sie habe zwar kein Geld bei sich, wolle aber gern ihren Führerschein als Pfand zurücklassen, um später zu zahlen. Da dem Kassierer die Situation merkwürdig vorkam, rief er die Polizei. Eine Funkwagenbesatzung des Autobahnreviers erschien wenige Minuten später und stellte die Frau zur Rede. Dabei fiel den Beamten nicht nur ihre lallende Aussprache, sondern auch Atemalkoholgeruch auf.

Auf Nachfrage gab die junge Frau aus dem Kreis Segeberg an, nur drei oder vier Dosen Bier getrunken zu haben. Ein Alcotest ergab jedoch einen Wert von 2,8 Promille. Ein Drogenschnelltest reagierte zudem positiv auf Betäubungsmittel. Die Polizei veranlasste eine Blutprobe und beschlagnahmte den Führerschein.

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