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Holsteinischer Courier

23. September 2017 | 05:47 Uhr

Grossenaspe : Autobahnmeisterei für Brokenlande?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bewerber stellten im Ausschuss ihr Projekt vor. 20 neue Arbeitsplätze könnten entstehen.

Grossenaspe | Während der Sitzung des Planungs- und Maßnahmenausschusses vorgestern Abend in Großenaspe wurden die Pläne vorgestellt: Eine der Bietergemeinschaften, die beim Ausbau der A 7 noch im Rennen sind, plant eine eigene Autobahnmeisterei in Brokenlande.

„Aus zeitlichen Gründen haben wir vorsorglich schon einmal eine Bauvoranfrage an den Kreis Segeberg gestellt. Denn sollten wir den Zuschlag bekommen, geht die Verantwortung für das Teilstück zwischen der Abfahrt Neumünster-Nord und Hamburg bereits ab Mai 2015 in unsere Verantwortung über“, erklärte dazu der Diplom-Ingenieur Christian Pagel.

Geplant ist der Bau des Unterhaltungsbetriebes gegenüber der Biogasanlage westlich der Hamburger Chaussee und nördlich der Brokenlander Straße. Entstehen sollen dort Verwaltungs- und Sozialräume sowie Wartungshallen und Lagermöglichkeiten für Streusalz und weitere Betriebsmittel. Geschaffen werden damit rund 20 Arbeitsplätze, die nach Aussage von Pagel mit Kräften aus dem näheren Umfeld besetzt werden sollen.

Die entsprechenden Aufstellungsbeschlüsse zur Änderung des Flächennutzungsplanes sowie des Bebauungsplanes wurden im Anschluss an die Vorstellung von den Ausschussmitgliedern einstimmig gefasst.

Die endgültige Entscheidung zur Auftragsvergabe des Autobahnausbaus wird allerdings erst Ende Mai erwartet.

Einstimmig erfolgten ebenfalls die notwendigen Beschlüsse zur Erweiterung der Hundeschule am Petersilienweg und zur Erweiterung des Gewerbegebietes Hinter der Bahn.

Zurückgestellt wurde dagegen der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss zum Baugebiet zwischen Hauptstraße, Schulstraße, Diekstücken und Kirchstraße. Hier sollen noch öffentliche Parkplätze eingearbeitet werden, um Engpässe beim Parken zu vermeiden.

Mehrheitlich abgelehnt wurde ein Antrag der FDP zur Erweiterung des Gremiums der Maßnahmenbetreuer für Bauanträge. Das Gremium sei mit vier Mitgliedern (2 CDU, 1 SPD, 1 BfB) ausreichend besetzt. Um nach dem neuen Wahlverfahren der FDP einen Sitz zu gewähren, müsste der Ausschuss auf mindestens sieben Mitglieder aufgestockt werden. Ein solches „Aufblähen“ sei nicht sinnvoll, da es sich lediglich um ein beratendes Kontrollgremium handle, das die Bauanträge kurzfristig noch einmal bewerte, bevor sie der Bürgermeister unterschreibe, hieß es dazu in der Begründung.




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