Neumünster : Auto brennt in A7-Baustelle: Feuerwehr bleibt im Stau stecken

Flammen und schwarzer Rauch: Ein Auto geriet auf der A7 in Brand.

Flammen und schwarzer Rauch: Ein Auto geriet auf der A7 in Brand.

Ein Pkw gerät bei Neumünster in Brand, doch die Feuerwehr kommt in der engen Baustelle nicht bis zum Unfallort.

shz.de von
06. Juni 2016, 14:48 Uhr

Neumünster | Auf der A7 ist am Montagnachmittag bei Neumünster ein Auto ausgebrannt. Die Feuerwehr war gegen 13.20 Uhr alarmiert worden, in Richtung Norden zwischen Neumünster-Mitte und Neumünster-Nord sei ein Pkw in Brand geraten.

Eine schwarze Rauchsäule war weithin zu sehen. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr hatten jedoch keine Chance, zum Unfallort zu kommen. Sie blieben rund 600 Meter vor dem brennenden Wagen im Stau stecken, da die Baustellenführung dort so eng ist, dass keine Rettungsgasse gebildet werden konnte.

Die Feuerwehr konnte den Wagen nicht mehr retten.
J.Krüger

Die Feuerwehr konnte den Wagen nicht mehr retten.

Die Feuerwehr musste daraufhin über die Anschlussstelle Neumünster-Nord auffahren und in entgegengesetzter Fahrtrichtung zu dem brennenden BMW Kombi vordringen.

Die Autobahn wurde voll gesperrt, der Rückstau reichte bis Neumünster-Süd. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Für den Baustellenbereich hat die Berufsfeuerwehr Neumünster eigens ein Einsatzkonzept Baustelle entworfen. „Daher alarmiert die Berufsfeuerwehr Neumünster während der Bauphase immer ein doppeltes Kräftekointingent und fahren die Einsatzstellen von zwei Seiten an, das hat sich auch heute bewährt“, sagt der stellvertretende Leiter der Berufsfeuerwehr Neumünster, Rainer Scheele. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr dabei durch die Freiwilligen Feuerwehren, in diesem Fall waren Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte und Brachenfeld mit im Einsatz.

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