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Holsteinischer Courier

15. Dezember 2017 | 11:47 Uhr

Boostedt : Ausstellung soll Gespräche anregen

vom

"Eine kleine Ausstellung" über Boostedt wurde im Hof Lübbe eröffnet.

shz.de von
erstellt am 25.Mai.2013 | 08:29 Uhr

Boostedt | "Nur wenige Boostedter können erinnern und berichten, welche Anstrengungen der Alltag in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts mit sich brachte. Die ,Kleine Ausstellung im Hof Lübbe’ soll zum Gespräch anregen und zeigen, wie damals gearbeitet, gedacht und gefühlt wurde." Das schrieben Jens-Peter Bey, Dieter Pingel, Helmut Pede und Klaus Tidow als ihren Wunsch in das Begleitheft, das zur ersten Vorstellung der neuen Ausstellung im Hof Lübbe ausgelegt wurde. Die Ausstellung wurde jetzt eröffnet.

Vor gut zwei Jahren hatte sich die Arbeitsgruppe zusammen mit dem 2012 verstorbenen Willi Göttsche zusammengesetzt, um den Gedanken des dauernden Wandels für Boostedt an drei Fragen zu verdeutlichen: Wer trägt zur Selbstversorgung der Boostedter bei (Beispiel: Milch erzeugung)? Welche Erwerbsquellen nutzen die Boostedter zusätzlich (Beispiel: Ziegelei)? Und wie entsteht ein Gewerbe (Beispiel: Bekleidung)?

Die Fragen werden an Hand von Fotos und Geräten aus der Zeit um 1950 (wie wurde gebuttert?, wie funktioniert ein Trittwebstuhl?) sowie einem Film von 1963 beantwortet. Im Film werden die wesentlichen Arbeitsvorgänge in der letzten schleswig-holsteinischen Handstrichziegelei, der Boostedter "Waldkaterziegelei", gezeigt.

Boostedts Bürgermeister Rüdiger Steffensen weist darauf hin, dass ohne die Arbeit von Karl Jaensch und Willi Göttsche diese Ausstellung gar nicht denkbar gewesen wäre. Unter dem Beifall der 36 geladenen Gäste bedankte er sich bei der Arbeitsgruppe. Besonders gedankt wurde auch dem ehemaligen Mitarbeiter in der Boostedter Verwaltung, Joss Wagner, der zur Weiterarbeit im Magazin und in der Ausstellung bereit ist.

Interessierte Besuchergruppen, Familien oder Schulklassen können über die Amtsverwaltung Boostedt-Rickling (Bürgerbüro, Tel. 0 43 93 / 99 76 35) einen Termin vereinbaren, damit ein kompetenter Gesprächspartner wichtige Erläuterungen zur Ausstellung geben kann.

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