Ausschuss soll die Neuordnung des Bauhofes klären

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30. März 2014, 11:54 Uhr

Bei dem Thema der Erweiterung des Wasbeker Bauhofes stimmten die Gemeindevertreter vorgestern Abend einvernehmlich für die Bildung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe mit Markus Kühl (FD), Markus Meyer (SPD), Reiner Großer (CDU) und Uwe Pauschardt (BMW). Das Quartett soll Vorschläge erarbeiten, welche Alternativen sich neben der ursprünglichen Idee von einem Anbau noch anbieten.

In Erwägung gezogen wird unter anderem, eine Halle zu mieten oder für gewisse Aufgaben ein Lohnunternehmen zu beauftragen – mit Blick auf die Einsparung von Arbeitsgeräten. Wie bereits berichtet, hatten sich die Mitglieder des Ausschusses für öffentliche Angelegenheiten bei einer Ortsbesichtigung persönlich davon überzeugen können, dass dringender Handlungsbedarf besteht, weil das Platzangebot völlig ausgereizt ist.

Befürwortet wurde der Neu-, Aus- und Umbau der Straße Am Knüll als weitere Anbindung an das neue Bebauungsgebiet Hofstelle Kühl sowie Straßenunterhaltungsmaßnahmen in der Lindenstraße, in der Haupt- bis zur Bahnhofstraße, im Timmasper Weg und im westlichen Bereich der Hauptstraße bis zum Bahnübergang. Weiterhin soll im Außenbereich zwischen dem Tennisplatz und einer Gasstation ein 1,6 Kilometer langer Wirtschaftsweg für rund 100 000 Euro saniert werden.

Neue Tempo-30-Zonen in der Lindenstraße und der Kampstraße wurden ebenfalls beschlossen. Bis auf die BMW-Fraktion stimmten die Gemeindevertreter für die Einleitung einer Bauleitplanung im rückwärtigen Grundstücksbereich des Antragstellers Hans-Heinrich Doose. Doose plant ein neues Projekt: An der Lindenstraße will er auf seinem Areal fünf Doppelhäuser bauen.

Nicht entsprochen wurde dem Anliegerwunsch, die Höchstgeschwindigeit von 50 auf 30 Stundenkilometer im östlichen Bereich der Hauptstraße zwischen der Industriestraße und der Meierei zu reduzieren. Für die Mehrheit der Mandatsträger haben die Ergebnisse einer Geschwindigkeitsmessung mit Anzeige des Tempos gezeigt, dass die Autofahrer nicht so sehr auf das Gaspedal treten, wie manche Anwohner es empfinden. Die Beratungen über den Kauf eines Sehgerätes sind noch nicht abgeschlossen.

Ob es noch einen Zuschuss für die 12 000 Euro teure Tragkraftspritze der Feuerwehr geben wird, konnte auf der Sitzung nicht geklärt werden. Wider Erwarten stand das Thema nicht auf der Tagesordnung. Die Neumünsteraner Verwaltung äußerte sich dazu nicht.



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