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Holsteinischer Courier

18. August 2017 | 01:50 Uhr

Ausgezeichnete Projekte im Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die schonende Diagnostik im Kindesalter und ein umfassendes Schmerzmanagement für Krebspatienten und Unfallopfer: Diese beiden Projekte überzeugten die Juroren des Förderpreises im Friedrich-Ebert-Krankenhaus (FEK) besonders. In diesem Jahr gingen die mit jeweils 5000 Euro dotierten Preise an Dr. Ismail Yildiz, den Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, und an die Pflegeleiterin Eva-Maria Holler gemeinsam mit dem Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dr. Klaus Wittmaack.

Am Donnerstagabend erläuterten die Preisträger ihre Projekte in einer Feierstunde vor 40 Gästen. Mit seinem zum sechsten Mal ausgelobten Innovationspreis will der Förderkreis die FEK-Mitarbeiter anspornen, neue Diagnose- und Behandlungsverfahren für die Patienten nutzbar zu machen.

Ismail Yildiz erklärte, die ausgezeichnete „Diagnostik des gastroösophgealen Refluxes mit Impedanz- und ph-Messung im Kindesalter“ sei für den gehäuften Rückfluss von saurem Magensaft in die Speiseröhre bei Kindern zwar besonders schwierig, aber von dieser Krankheit seien immerhin zehn Prozent der Weltbevölkerung betroffen.

Ähnliche Möglichkeiten sehen Eva-Maria Holler und Klaus Wittmaack für ihr Projekt „Schmerzmanagement in der Onkologie und Unfallchirurgie“. „Schmerz ist ein sehr facettenreiches Syndrom. Unsere engmaschige Schmerzmessungsmethode soll zum festen Bestandteil der klinischen Behandlung werden“, erklärte Wittmaack.

Ihr Preisgeld wollen die Gewinner für die Mikroschulung von Patienten und die Etablierung von Aromatherapien einsetzen.

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erstellt am 02.Nov.2014 | 13:25 Uhr

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