Baumarkt-Pleite : Aus für Max Bahr – Praktiker ist bereits geschlossen

„Zu verschenken“: Vor Praktiker am Haart standen gestern alte Regale zum Mitnehmen.
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„Zu verschenken“: Vor Praktiker am Haart standen gestern alte Regale zum Mitnehmen.

Nach Praktiker am Haart wird auch Max Bahr an der Kieler Straße schließen. Die Zukunft der Immobilien ist ungewiss.

shz.de von
16. November 2013, 09:00 Uhr

Bittere Nachricht für die rund 40 Mitarbeiter von Max Bahr an der Kieler Straße 399: Sie werden wohl ihren Job verlieren. Gestern sind die Übernahme-Verhandlungen der insolventen Baumarkt-Kette mit der Dortmunder Hellweg-Gruppe gescheitert. In Kürze soll der Ausverkauf des vor 40 Jahren in Tungendorf eröffneten Marktes beginnen, ein genauer Termin stand gestern noch nicht fest.

Max Bahr gehört zum Praktiker-Konzern, der im Juli Insolvenz anmeldete. Seit Ende Oktober ist der Praktiker-Markt am Haart geschlossen und steht leer. Was dort passiert, ist noch unklar. „Wir würden es begrüßen, wenn sich an der Stelle wieder ein Baumarkt ansiedelt“, erklärt Bernhard Hörst. Gleichwohl weiß der Fachdienstleiter Stadtplanung, dass diese Chance gering ist. „Der Markt ist zu für heutige Standards und Ansprüche mit seinen knapp 10 000 Quadratmetern zu klein. Da wird es für den Vermieter schwierig, einen Investor zu finden.“ Genehmigen würde die Stadt aber auch andere, nicht innenstadtrelevante Sortimente oder einen Abriss. Ein Kleidungs- oder Elektromarkt schließt Hörst hingegen aus. Was mit dem Max-Bahr-Markt passiert, war gestern noch völlig unklar.

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