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Holsteinischer Courier

17. August 2017 | 08:11 Uhr

Aukruger wollen wieder den Bauhof verwalten

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Zeichen in der Gemeinde stehen auf eine Rückführung des Baubetriebshofes in den kommunalen Haushalt. Vor rund zehn Jahren war der Bauhof ausgegliedert und den Aukruger Gemeindewerken als Sparte zugewiesen worden. Alle verwaltungstechnischen Abläufe laufen zurzeit über die Amtsverwaltung in Hohenwestedt. Das soll sich ändern.

Mit der Abwicklung läuft es nicht so, wie die Aukruger sich das wünschen. Die Antragswege bis zur Ausführung der geäußerten Wünsche sind ihnen zu lang. Einvernehmlich kamen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses um den Vorsitzenden Klaus-Peter Bargheer daher am Donnerstag zu der Beschlussempfehlung an die Gemeindevertretung, den Baubetriebshof mit Beginn des nächsten Jahres wieder in Eigenregie zu führen. Für die Kernbereiche Abwasser und Wasser sowie Wärmeversorgung wird grundsätzlich kein Änderungsbedarf gesehen. Geprüft werden soll allerdings, ob eine Umwandlung in eine Anstalt des öffentlichen Rechts sinnvoll ist. Dann wären die Gemeindewerke ein rechtlich selbstständiger Betrieb und man hätte kurze Entscheidungswege auch in Bezug auf Satzungsänderungen. Beschlussgremium wäre dann ein Verwaltungsrat, dessen Mitglieder von der Gemeindevertretung benannt werden. Darüber wird zurzeit in den Fraktionen beraten.

Ein kaputter Zündverteiler hat die Tragkraftspritze (TSF) der Bargfelder Ortswehr außer Gefecht gesetzt. Die Reparatur kostet etwa 1600 Euro. Darüber hinaus sind Anschlüsse undicht, und die mechanische Unterbrechung der Förderleistung an der Pumpe hat auch den Geist aufgegeben. Unterm Strich kommen die Bargfelder Brandschützer zu dem Ergebnis, dass eine komplette Instandsetzung den Zeitwert der TSF übersteigen wird. Eine Neuanschaffung im Wert von rund 12 000 Euro wird daher vorgeschlagen. Kurzfristig soll nach dem Willen der Ausschussmitglieder die Aukruger Jugendwehr ihre Tragkraftspritze den Bargfeldern zur Verfügung stellen, damit der Brandschutz gewährleistet bleibt.

Außerdem sollen die Mitglieder der fünf Aukruger Ortswehren den Gemeindevertretern eine Aufstellung über alle vorhandenen technischen Gerätschaften an die Hand geben, damit unliebsame Überraschungen den Etat der Feuerwehr nicht zusätzlich belasten. In diesen Vorsorgetopf überweist die Gemeinde jährlich pauschal 32 000 Euro. Zurzeit liegen rund 7000 Euro auf der hohen Kante.

















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erstellt am 31.Aug.2013 | 00:31 Uhr

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