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Holsteinischer Courier

24. August 2017 | 00:04 Uhr

Aukrug : Aukruger Schwimmbad wird beheizt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Freibad wird das Wasser bald mit Biogas erwärmt.

Aukrug | Seit 1967 haben die Aukruger ein unbeheiztes Schwimmbad. Schon Mitte Mai werden sie voraussichtlich in einem beheizten Freibad schwimmen können. Die nötige Wärme soll aus dem Blockheizkraftwerk am Sportplatz in Innien kommen, das mit Biogas aus Sarlhusen betrieben wird. Der Aukruger Gemeinderat billigte am Montagabend im nichtöffentlichen Teil seiner Sitzung den Abschluss eines Wärmelieferungsvertrags für das kommunale Freibad. Bürgermeister Nils Kuhnke freut sich schon auf für die Aukruger ganz ungewohnte Wärmegrade: „Angestrebt wird eine Wassertemperatur von 26 bis 27 Grad.“

Die Betreibergesellschaft der Biogasanlage (BGA) Sarlhusen muss noch ihr O.K. für die mit dem neuen Wärmelieferungsvertrag verbundenen Investitionen geben. „Diesen Beschluss werden wir umgehend fassen, und dann wollen wir auch zügig den Auftrag für den Bau der Wärmeleitung zum Freibad vergeben“, kündigte BGA-Geschäftsführer Timm Kracht am Rande der Gemeindevertretersitzung an.

Mit ihrem Blockheizkraftwerk am Sportplatz in Innien versorgt die BGA Sarlhusen bereits die Aukrugschule, die benachbarte Sporthalle und den kommunalen Kindergarten mit Wärme. „Wir wollen nun eine Wärmeleitung am Ziegeleiweg und an der Bargfelder Straße entlang zum Schwimmbad verlegen“, erläuterte Kracht. „Neun Privatbürger an der Strecke wollen sich ebenfalls anschließen lassen und voraussichtlich auch die Kirche“, berichtete er. Und es gibt auch bereits eine Zeitplan für die angenehmeren Wassertemperaturen: „Zum 15. Mai soll da gern schon Wärme ankommen“, meinte Kracht.

Der Aukruger Gemeinderat gab bei der Sitzung seine Zustimmung zu einem weiteren Wärmelieferungsvertrag für mehrere kommunale Liegenschaften. Auch das Verwaltungsgebäude, der Bauhof, das Gesundheitszentrum und das Sportlerheim des TSV-Aukrug sollen in Zukunft mit Wärme aus dem BGA-Blockheizkraftwerk versorgt werden. „Dadurch beheizen wir dann alle unsere eigenen Gebäude mit regenerativen Energien. Das ist unser Beitrag zum Klimaschutz“, erklärte Bürgermeister Kuhnke.

Der Gemeinderat machte außerdem den Weg frei für ein neues Wohngebiet in Bünzen. Im Baugebiet „Haarkoppeln III“ sollen 23 Bauplätze entstehen. Die Kommunalpolitiker fassten jeweils den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die 15. Änderung des Flächennutzungsplans und den Bebauungsplan Nr. 17 B „Haarkoppeln III“.

Im Mai oder Juni muss dann noch der nötige Satzungsbeschluss folgen, anschließend kann man die Ausschreibung für die Erschließung starten, und dann könnten die Häuslebauer „ungefähr im Oktober“ loslegen, schätzt der Bauausschuss-Vorsitzende Jochen Rehder.

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erstellt am 23.Mär.2016 | 08:00 Uhr

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