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Abstimmung im Gemeindehaus : Aukrug hat wieder einen Kirchenrat

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Der Kirchengemeinderat für Aukrug hat sechs Mitglieder, die bis 2016 im Amt sein werden.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 07:54 Uhr

AUKRUG | Parallel zur Kommunalwahl fand im Gemeindehaus in Aukrug-Innien die Kirchengemeinderatswahl statt. "Das Interesse an unserer Wahl war enorm", freute sich Pastorin Christina Leykum, die Segensarmbänder an alle Wähler verteilte. "Den ganzen Tag über waren Leute in unserem Wahllokal." Die Wahlbeteiligung lag bei 23 Prozent der wahlberechtigten Kirchenmitglieder, 10 Prozent mehr als bei der vergangnenen Wahl.

Je fünf Frauen und Männer kandidierten für den Kirchengemeinderat, jeder Wähler hatte sechs Stimmen, die sechs Kandidaten mit den meisten Stimmen wurden gewählt, und das waren: Elke Rixen (258 Stimmen), Heidemarie Seider (250), Alexandra Dittmer (236), Jörg Uhrhammer (205), Ingo Pahlke (195) und Erwin Krzykala (182).

"Wir haben überlegt, ob wir zusätzlich noch weitere Kirchenvorsteher berufen, aber das werden wir nicht tun, weil mit diesen Personen alle Sachbereiche abgedeckt sind", erläuterte Christina Leykum, die dem neuen Kirchengemeinderat ebenfalls angehören wird. In ihr Amt eingeführt werden die neu gewählten Kirchengemeinderatsmitglieder von Propst Matthias Krüger beim Gottesdienst in der Aukruger Kirche am Sonntag, 9. Juni, ab 9.30 Uhr. Gleichzeitig wird Propst Krüger an diesem Tag das sogenannte "Beauftragtengremium" des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde verabschieden, von dem die Kirchengemeinde Aukrug seit einem Dreivierteljahr verwaltet worden ist.

Im September 2012 hatte sich der Aukruger Kirchengemeinderat durch den Rücktritt diverser Mitglieder selbst handlungsunfähig gemacht. Als die Zahl der Kirchenvorsteher von zehn auf fünf gesunken war, konnte der kirchliche Gemeinderat seinen Aufgaben nicht mehr nachkommen, und der Kirchenkreisrat sah sich gezwungen, ein fünfköpfiges Beauftragtengremium einzusetzen, mit dessen Leitung Insea Eggert aus Rendsburg betraut wurde.

"Wegen unserer besonderen Situation wird der neue Kirchengemeinderat nun auch nur übergangsweise im Amt sein: Bis zu den nächsten offiziellen Wahlen der Nordkirche im Jahr 2016", erklärte Christina Leykum.

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