Neumünster : Aufräumen nach dem Sturm

Uwe Funk beseitigte mit seinen Kollegen die Schäden auf dem Südfriedhof. Dort wurde diese große Fichte entwurzelt und stürzte auf den Weg. Verletzt wurde niemand.
1 von 2
Uwe Funk beseitigte mit seinen Kollegen die Schäden auf dem Südfriedhof. Dort wurde diese große Fichte entwurzelt und stürzte auf den Weg. Verletzt wurde niemand.

TBZ und Friedhofsmitarbeiter beseitigen entwurzelte Bäume.

23-12990414_23-55968518_1382712333.JPG von
20. März 2018, 08:00 Uhr

Neumünster | Der Sturm hat den Rettungskräften viel Arbeit am Wochenende beschert. Die Feuerwehr musste wegen umgestürzter Bäume und abgedeckter Dachelemente ausrücken (der Courier berichtete). Auch gestern noch war an vielen Stellen in der Stadt Großreinemachen angesagt.

„Einige Bäume hat es erwischt“, sagte Uwe Funk, der mit seinen Kollegen von der Friedhofsverwaltung auf dem Südfriedhof alle Hände voll zu tun hatte. Hier war eine große alte Fichte in der Nähe der Auferstehungskapelle vom Sturm entwurzelt worden und auf einen Weg gestürzt.

„Einige Bäume hat es entwurzelt, es gab Bruch. Wir beseitigen mit zehn Leuten die Schäden, zuerst das Gröbste von den Wegen“, sagte Funk. Einige Wege mussten für die Dauer der Aufräumarbeiten gesperrt werden. „Grabstätten sind nach ersten Erkenntnissen nicht zu Schaden gekommen. Alles nicht so wild, jetzt wird aufgeräumt“, sagte Klaus Grams, der stellvertretende Leiter der Friedhofsverwaltung.

Auch beim Technischen Betriebszentrum an der Niebüller Straße gingen gestern noch etliche Sturmschadensmeldungen ein, bestätigte der stellvertretende TBZ-Fachdienstleiter Holger Fockenga. „Aber nichts Großes. Wir kontrollieren die Wege, räumen im Zweifelsfall frei“, so Fockenga. Bernd Saggau, Petra Opitz und Stefan Wolf bildeten gestern eines von mehreren TBZ-Teams bei den Aufräumarbeiten. Im Schulwald an der Wittorfer Grundschule war eine Fichte entwurzelt worden und über den Weg gefallen. Verletzt wurde auch in diesem Fall niemand. Stefan Wolf sägte sie zum Abtransport in handliche Stücke. „Wir haben mit mehr Schäden gerechnet“, sagte Stefan Wolf.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen