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Holstenhallen : Aufbau für die Jubiläums-Nordbau

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Baumesse feiert bereits die 60. Auflage. Seit 40 Jahren gibt es den Gemeinschaftsstand des dänischen Baugewerbes

Neumünster | Die Stahlgerippe der ersten Leichtbauhallen auf dem Freigelände stehen. Nach der Vormontage nahm gestern ein Autokran das Zelt für den Haupteingang auf den Haken, um es auf seine Stützen zu heben. Wie immer rüsten sich die Holstenhallen ab Mitte August zur Nordbau. Vom 9. bis 13. September findet sie zum 60. Mal statt.

„Die ersten Aussteller kommen am 31. August gleich nach den Klassiker-Tagen“, sagte Hallen-Chef Dirk Iwersen. 850 werden es insgesamt – die Baumesse ist seit Februar restlos ausgebucht und das schon zum 14. Mal in Folge. Das sind zwar zahlenmäßig weniger Aussteller als in früheren Jahren, aber die Ausstellungsfläche ist mit 20  000 Quadratmetern in den Hallen und 69  000 Quadratmetern im Freigelände gleich geblieben. „Wir haben mehr Hersteller und etwas weniger Händler“, liefert Iwersen die Erklärung und betont: „Das tut der Vielfalt keinen Abbruch.“

Im Gegenteil. „Die Nordbau gewinnt an Bedeutung. Nur auf den wichtigen Messen sind die Hersteller direkt vertreten“, sagt Dirk Iwersen. Er freut sich schon auf zwei Jubiläen: Es ist die 60. Nordbau, und zum 40. Mal ist das dänische Baugewerbe mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Deshalb hat sich prominenter Besuch zur Eröffnung angesagt. Am Mittwoch, 9. September, geben sich nicht nur Ministerpräsident Torsten Albig und sein Innenminister Stefan Studt, sondern auch Prinz Joachim zu Dänemark die Ehre.

Nikolas Hill, seit Juli Chef der Hamburger Olympia-Bewerbung, wird zur Bedeutung olympischer Spiele für den Norden sprechen. Die Eröffnungsveranstaltung findet jetzt nicht mehr im Restaurant der Holstenhalle, sondern auf der Empore im Forum statt und ist offen für jeden Besucher. „Wir sind kein geschlossener Klub“, sagt Dirk Iwersen.

Ein Messeschwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema „Qualität am Bau“. Angestoßen hat es der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Kooperation mit den Bauverbänden. Bereits zum dritten Mal ist die Nordbau auch Börse und Forum für den Nachwuchs. Die „Nordjob Bau“ findet am Messe-Donnerstag unter dem Motto „Faszination Bauberufe“ auf der Galerie in Halle 1 statt.

Anregungen für die Innenraumgestaltung von Wohnzimmer bis Küche und Bad können sich Messebesucher in der Sonderschau „Lebensräume gestalten“ in Halle 2 holen. Nur ein Beispiel für die vielen Neuheiten ist laut Iwersen eine Duschtür, die sich in beide Richtungen zu 180 Grad öffnen lässt. Der Dachausbau fand schon im vergangenen Jahr viel Anklang und wird erneut als Sonderthema präsentiert. Und bei den Baumaschine sind natürlich wieder alle namhaften Hersteller und Händler vertreten und werden auf der Nordbau auch wieder Neuheiten zeigen.

Geöffnet hat die 60. Nordbau von Mittwoch bis Sonntag, 9. bis 13. September, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Die Tageskarte kostet 10 Euro, Gruppen ab zehn Besucher zahlen 7 Euro pro Person, Schüler und Studenten 3,50 Euro. Das Feierabendticket am Mittwoch bis Freitag ab 15 Uhr gibt es für 5 Euro. Die Besucher-Parkplätze befinden sich an der früheren Hindenburg-Kaserne und der Brückenstraße/Max-Johannsen-Brücke (jeweils mit kostenlosem Bustranfer) sowie beim Landeslabor.

Die Stadtwerke setzen während der Nordbau zusätzliche Busse ein. „Wir fahren abgestimmt auf den Zugfahrplan per Shuttledienst ohne weitere Haltestelle vom Bahnhof zu den Holstenhallen“, sagt Busbetriebs-Leiterin Sonja Kessal. Messe-Chef Dirk Iwersen freut das natürlich: „Wir erwarten wegen des A7-Ausbaus mehr Besucher, die mit der Bahn anreisen.“

 

 

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erstellt am 20.Aug.2015 | 08:00 Uhr

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