Kinder-Technik-Akademie : Auf Entdeckertour am Sternenhimmel

Vinzens (11) hatte beim Planetenbasteln eine Erde hergestellt, war aber noch nicht ganz zufrieden mit dem Endergebnis.
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Vinzens (11) hatte beim Planetenbasteln eine Erde hergestellt, war aber noch nicht ganz zufrieden mit dem Endergebnis. 

Zehn Jungen und Mädchen erforschen mit den Astronomen der Sternwarte die Wunder des Weltalls.

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06. April 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Ein Fernrohr bauen, die Krater des Mondes erforschen oder auf eigene Entdeckertour am Sternenhimmel gehen: Das Museum Tuch + Technik hat sich für seine Kinder-Technik-Akademie in den Osterferien etwas ganz Besonderes ausgedacht. Unter dem Motto „Per Anhalter durch die Galaxis“ treffen sich derzeit zehn Kinder zwischen 10 und 12 Jahren in der Sternwarte am Hahnknüll, um herauszufinden, welche Wunder das Weltall bietet.

Marco Ludwig, Stefan Bruns und Jürgen Kahlhöfer von der Sternwarte stellen eine Woche lang täglich von 9 bis 13 Uhr ein umfangreiches Programm für die Kinder zusammen. Gestern hatten die Teilnehmer die Aufgabe, Planeten zu basteln. Vinzens (11) hatte seine Erde bereits fertig, wollte aber noch einmal Hand anlegen, denn „sie sieht nicht so aus, wie sie ist.“ Katharina (11) hatte sich sehr präzise an die Arbeit gemacht und konnte auf ihrer Erde einige Erdteile genau ausmachen. Tom (12) hatte sich dagegen den Mars vorgenommen.

Während einer Bastelpause sahen sich die Jungen und Mädchen einen Film über die Entstehung des Mondes an. „Sehr spannend, wie zwei Planeten zusammenstießen und daraus der Mond wurde“, urteilten die Teilnehmer. Marco Ludwig, der Chef der Sternwarte, war überzeugt: „Wir haben hier genug Anschauungsmaterial.“

Die Aufgabe für die nächsten Tage lautet, ein Fernrohr zu basteln. „Dazu gibt es einen Bausatz mit Linsen und einen Holzsockel. Der Rest wird mit Installationsmaterial aus dem Baumarkt gefertigt“, erklärte Stefan Bruns.

Ein besonderer Höhepunkt, auf den sich die Kinder bereits riesig freuen, soll der Start von Raketen vom „Weltraumbahnhof Neumünster“ werden. Dazu wollen sie Plastikflaschen zu einem Drittel mit Wasser füllen und sie mit einem Stöpsel versehen, an dem eine Luftpumpe befestigt ist. Dann wird fleißig gepumpt, und bei einem bestimmten Innendruck fliegt die Rakete los. „Manche schaffen es bis zu einhundert Meter hoch“, sagte Ludwig.

Zu den weiteren Aktionen des Ferienprogramms gehört auch ein Abend an den Fernrohren der Sternwarte. Diese Attraktion ist allerdings vom Wetter abhängig. „Sollte es in dieser Woche nicht klappen, dann haben wir den Eltern versprochen, dass wir die Kinder zu einem anderen Tag einladen“, versicherte Marco Ludwig

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