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Gerisch-Park : Auf diese Kunstreise sollen alle mit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Prof. Michael Dörner und seine Studenten waren im Gerisch-Park, um ihre Ausstellung zu eröffnen und die Kunstwerke zu erklären.

Neumünster | „Inklusion inklusive“ ist der Titel der gegenwärtigen Ausstellung im Skulpturenpark der Herbert-Gerisch-Stiftung. Das Projekt von Prof. Michael Dörner und 14 Studenten der Hochschule für Künste aus Ottersberg stellte Dörner am Sonntag unter der großen Hängebuche im Park etwa 30 Gästen vor.

Zum Titel der Ausstellung sagte Dörner: „Kunst soll und muss inmitten der Gesellschaft stehen. Wir wollen, dass Kunst mit und ohne Irritation ganz selbstverständlich wahrgenommen, rezitiert und konsumiert wird.“ So sollten die Studenten nach Besichtigung der Parkanlage nachdenken, wie sie Kunst im öffentlichen Raum, Kunstprojekte aus der Gesellschaft darstellen können. „Wir wollen alle auf unserer Kunstreise mitnehmen, deshalb sollten sich die Studenten auf das Alltägliche konzentrieren“, meinte Dörner.

So hat beispielsweise Ina Colmer mitten im Rasen einen ausgedienten Heizkörper zur Hälfte versenkt, etwas Privates aus dem Innenraum in den öffentlichen Raum verlegt, damit jetzt alle daran teilhaben können. Ihr Titel: „Lack ab“.

Ariane Holz ritzte in den Rasen die Form einer Postkarte von der Rückseite ein und nannte es „Ich war da“. In einem tragbaren Käfig aus schwarzem und weißem Gewebeband wandelte Hannah Santana durch den Park, um damit sowohl Nähe als auch Distanz zu dokumentieren. Prof. Dörner selbst ließ Experten mit einer Kamera-Drohne arbeiten, um die Projekte im Park von oben zu sehen. Er nannte es „Drohne, mene mu“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 28. August an der Brachenfelder Straße 69 zu sehen.

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