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Boostedt : Auf der Neumünsterstraße holpert es wieder mächtig

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die neuen Straßenschäden waren beim Kreis noch nicht bekannt. Eine Sanierung ist nicht geplant.

Boostedt | An das Holpern auf der Strecke zwischen Boostedt und Neumünster haben sich die meisten Autofahrer gewöhnt, jetzt ist aber stellenweise Slalomfahren angesagt. Nach dem Winter ist die Straße an verschiedenen Stellen aufgerissen und zerklüftet. Verantwortlich für die Instandsetzung und Unterhaltung der Straße ist der Fachdienst Tiefbau des Kreises Segeberg. Dort waren die Löcher in dem Straßenabschnitt bisher nicht bekannt. „Wir werden uns das aber ansehen“, versprach Nils Petersen von der Tiefbauabteilung.

Sollte sich herausstellen, dass die Beschädigungen verkehrsgefährdend sind, werde sofort gehandelt, sagte der Fachmann: „Große Löcher werden dann kurzfristig mit Kaltasphalt verschlossen.“ Ab welcher Größe und Tiefe ein Loch eine Gefährdung bedeute, werde vor Ort nach Augenmaß entschieden, so Petersen. Außerdem fügte er hinzu: „Es kommt natürlich auch darauf an, an welcher Stelle der Straße sich das Loch befindet. Die Straße ist ja recht breit.“

Die letzten Ausbesserungen sind im August 2013 vorgenommen worden (der Courier berichtete). Damals waren durch Frost lange Risse aufgetreten, die mit einer flüssigen Asphaltmasse gefüllt worden sind. Die quer zur Straße verlaufenden Streifen verursachen das bekannte Hubbeln, weil sie einige Millimeter höher liegen als die Asphaltdecke. Damals sagte Nils Petersen voraus, dass sich der Niveauunterschied durch regelmäßiges Befahren ausgleichen würde. „Die Straße ist unruhig, die Hubbel sind aber nicht verkehrsgefährdend“, teilte er nun mit. Eine Sanierung sei zurzeit nicht geplant. 

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