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Neumünsterstrasse Boostedt : Auf der „Hoppelstrecke“ nach Boostedt

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Autofahrer ärgern sich über den schlechten Zustand der Neumünsterstraße.

Wer zurzeit die Neumünsterstraße zwischen Boostedt und Neumünster benutzt, wundert sich. Die vor rund sechs Jahren generalsanierte Kreisstraße 111 macht schon wieder den Eindruck einer „Hoppelstrecke“. Grund dafür sind die seit Anfang August ausgeführten Reparaturarbeiten.

Da die Straße durch Frostschäden in kurzen, nahezu regelmäßigen Abständen lange Risse zeigte, wurden diese mit einer Flüssigasphaltmasse gefüllt, um weiteren Schäden vorzubeugen. „Die Risse schlagen aus dem Unterbau der Straße wieder durch. Verantwortlich dafür ist möglicherweise ein unterschiedliches Dehnungsverhalten der Materialien“, erklärte Nils Petersen aus der verantwortlichen Tiefbauabteilung beim Kreis Segeberg auf Anfrage des Couriers.

„Die Verfüllung der Risse liegt jetzt zirka zwei bis drei Millimeter höher als die Asphaltdecke. Durch die erlaubte Geschwindigkeit von teilweise 100 Stundenkilometern macht sich auch ein so geringer Unterschied beim Befahren bemerkbar“, so Petersen. Ein 100-prozentig ausgeglichenes Niveau zur Fahrbahn sei technisch nicht machbar und auch nicht gewollt, da dies einen erneuten Wassereintritt und damit wiederum Schäden zu Folge hätte, erläuterte er weiter. Der Fachmann ist aber zuversichtlich, dass sich mit der Zeit die Füllmasse durch das Befahren noch weiter an die Asphaltdecke angleiche. Die Sanierung der Straße in großer Lösung, sprich Vollsanierung einschließlich Unterbau, sei zurzeit vom Kreis nicht geplant. Es gilt also: So oft wie möglich über die Straße fahren, auf dass sie wieder eben werde.

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