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Landesunterkunft : Asylbewerber prügelten sich ums Essen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Polizei musste eine handfeste Schlägerei im Speisesaal beenden.

Neumünster | Glaubt man der Neumünsteraner Gerüchteküche, kommt es in der Zentralen Aufnahmestelle am Haart täglich zu handfesten Auseinandersetzungen (und Schlimmerem) zwischen den Bewohnern. Meist ist nach Auskunft der Polizei an diesen Gerüchten nichts dran. Im NDR-Fernsehen wurde am Montagabend von einer „Massenschlägerei“ in der Kantine berichtet – und tatsächlich hat es eine ordentliche Keilerei gegeben.

Die fand nach Auskunft der Polizei von gestern allerdings schon am vergangenen Donnerstag statt. Gegen 10 Uhr gab es Streit zwischen zwei Gruppen unterschiedlicher Nationalität. „Es ging ums Vordrängeln beim Essen“, sagte Polizeisprecher Rainer Wetzel. Dabei sei es auch zu Handgreiflichkeiten und Körperverletzungen gekommen. Es wurde auch Inventar beschädigt. Mehr als 20 Flüchtlinge waren beteiligt.

Einsatzkräfte vom 1. Revier und von der Bereitschaftspolizei konnten die Situation aber schnell befrieden. Sie stellten die Personalien fest, schrieben Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Zur Nationalität der Beteiligten sagt die Polizei nichts.

Landesweit nahm die Polizei in den 14 Erstaufnahmestellen in den vergangenen zwei Wochen 17 Körperverletzungsdelikte auf (der Courier berichtete).

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erstellt am 30.Sep.2015 | 05:30 Uhr

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