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Einwohnerversammlung : Asyl in SH: Boostedt hat enormen Redebedarf

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die neue Asylunterkunft beschäftigt die Gemeinde im Kreis Segeberg: Bei der Einwohnersammlung reichte der Platz nicht für alle Interessierten.

Boostedt | Die geplante Asylunterkunft in der Rantzau-Kaserne brennt den Boostedtern unter den Nägeln. Rund 250 Bürger wollten sich Mittwochabend auf der Einwohnerversammlung im Hof Lübbe informieren. Schnell platzte der Raum aus allen Nähten. Zirka 40 Besucher mussten vor der Tür bleiben. Es wurde einfach zu eng. Sogar Fernsehteams und Radiosender waren vor Ort.

Neben Bürgermeister Hartmut König (CDU) standen die Staatssekretärin im Innenministerium, Manuela Söller-Winkler, und Ulf Döhring, Chef des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten, Rede und Antwort. Auch Jan Peter Schröder, Landrat des Kreises Segeberg, Evelyn Jäger, Referatsleiterin im Innenministerium sowie der Leitende Verwaltungsbeamte Sven Plucas stellten sich unter anderem den Fragen.

Bis zu 500 Flüchtlinge sollen ab Januar 2015 in vier Blöcken der Boostedter Kaserne untergebracht werden. Fünf Jahre soll die Kaserne als Unterkunft dienen. Boostedt ist dann Zweigstelle der überfüllten Neumünsteraner Landesunterkunft am Haart.

Für Zündstoff sorgte auch, dass die Baugenossenschaft Holstein (BGH) den Bau einer Seniorenwohnanlage an der Bahnhofstraße in Kasernennähe zunächst für sechs Monate auf Eis gelegt hat. Die BGH argumentiert, man wolle sehen, wie sich die Situation entwickle, bevor man investiere.

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erstellt am 09.Okt.2014 | 05:00 Uhr

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