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Boostedt : Asyl in der Kaserne: Gemeinde informiert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Über die Unterbringung von Asylbewerbern in Boostedt ist noch nicht entschieden. Eine Einwohnerversammlung zu dem Thema ist geplant.

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2014 | 08:30 Uhr

Boostedt | Zur Unterbringung von mehreren Hundert Asylbewerbern in der Boostedter Rantzau-Kaserne gibt es bisher noch keine Entscheidung. Dies teilte Bürgermeister Hartmut König (CDU) auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Montagabend mit.

Um die Einwohner jedoch über den Stand der Dinge in dieser Sache zu informieren, soll es am 8. Oktober nun zu diesem heiß diskutierten Thema eine Einwohnerversammlung geben. „Ich hoffe, dass wir dann verbindliche Aussagen machen können. Aber wir werden die Bürger auf jeden Fall so weit informieren, wie es geht“, sagte König.

Im Rahmen der anschließend zügig abgearbeiteten Tagesordnung folgten die Gemeindevertreter allenthalben den Empfehlungen der Fachausschüsse. So wurde der Satzungsbeschluss für die Änderung des Bebauungsplanes „Zum Quellental“ gefasst. Hier sollen nach der Verkleinerung des Spielplatzes zwei Baugrundstücke entstehen. Ebenso wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die Seniorenwohnanlage an der Bahnhofstraße, bei der die Baugenossenschaft Holstein (BGH) als Investor auftritt, beschlossen. Und auch die geänderten Höhenvorgaben im Bebauungsplan „Stückenredder“ sind nun amtlich.

Zurück in den Bauausschuss verwiesen die Kommunalpolitiker dagegen die Außenbereichssatzung für die Latendorfer Straße, an der eine Lückenbebauung im Außenbereich geplant ist, sowie die Erweiterung des Bebauungsplanes „Am Waldkater“.

Angeschafft werden können die Sitzgelegenheiten für den Spielplatz Gooskamp, und das neue Spielgerät an der Kindertagesstätte kann aufgebaut werden. Außerdem stimmte die Gemeindevertretung der Anschaffung eines neuen Notstromaggregates für das Klärwerk in Höhe von 30 000 Euro zu.

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