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Arte zeigt Dokumentarreihe von Neumünsteraner Regisseur

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 00:35 Uhr

Während die Dreharbeiten über die vier Zirkus-Dompteurinnen (siehe oben) noch laufen, zeigt der deutsch-französische Kultursender Arte in dieser Woche bereits die Dokumentation „Zu Gast in den adligen Landvillen der Toskana“. Sie stammt vom gebürtigen Neumünsteraner Michael Trabitzsch (59).

Er verbrachte seine ersten zehn Lebensjahre in Nortorf, dann zog er mit seinen Eltern an den Max-Röer-Platz, machte an der Holstenschule Abitur und studierte anschließend in Göttingen und Berlin Philosophie, Literatur und Soziologie. „Schon während des Studiums habe ich Bücher geschrieben und eine Zeitschrift mit herausgegeben. Durch diese Tätigkeiten lernte ich einen Dokumentarfilmer kennen und fing bei ihm als Assistent an“, erzählt Trabitzsch. Das sei ein extremer Unterschied zu seiner gut behüteten Kindheit in Neumünster gewesen. „Ich lernte, wie man sich durchsetzt in dem Geschäft. Seitdem habe ich immer als freischaffender Künstler gearbeitet, war nie irgendwo angestellt“, sagt der mittlerweile in Berlin und Paris lebende Regisseur. Bis zu ihrem Tod im vergangenen Jahr besuchte er aber regelmäßig seine Mutter, die in Neumünster lebte. „Ich bin nach wie vor mit der Stadt und auch mit Schleswig-Holstein verwurzelt, finde die Landschaft toll. Aber mein Leben ist einfach die Großstadt“, sagt er.

Seine Sendereihe über die adligen Landvillen läuft noch heute, am Donnerstag und Freitag, jeweils um 19.30 Uhr bei Arte. Die fünfteilige Dokureihe ist eine besondere Reise durch Italien mit Lorenzo de Medici, einem Politiker des 15. Jahrhunderts, der sich auf die Spuren seiner adligen Vorfahren begibt. Das Welterbekomitee der UN- Kulturorganisation Unesco hat die Medici-Villen in der Toskana dieses Jahr in die Welterbeliste aufgenommen.

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