Arpsdorfer kritisieren hohe Umlage für die Kita-Kosten

23-2501579_23-55081953_1378890580.JPG von
03. Dezember 2014, 12:37 Uhr

Der Haushalt für das nächste Jahr stand im Mittelpunkt der Arpsdorfer Gemeindevertetersitzung. Das Gesamtvolumen beträgt 265 000 Euro. Davon entfallen auf den Vermögensetat rund 7400 Euro.

Ein deutliches Plus bei den Mehrausgaben von rund 11 000 Euro kennzeichnet die Kindergartenumlage an den Wasbeker Schulverband. Verantwortlich dafür sind in erster Linie erhöhte Personalkosten auch durch verlängerte Betreuungszeiten, die auf der Wunschliste der Eltern standen.

„Wir zahlen für sieben Kinder jetzt 30 900 Euro. Das macht pro Kind einen Umlagenbetrag von 4417 Euro aus. Für mich eine unbegreiflich hohe Summe“, merkte dazu die Finanzausschussvorsitzende Gunda Beckmann an. Gemeindevertreter Wilfried Hinkelmann teilte mit, dass 2005 die Schulverbandsumlage bei fast gleicher Kinderzahl von 212 Mädchen und Jungen bei rund 383 000 Euro lag. Heute weist dieser Haushaltstitel einen Umlagenbetrag von 802 000 Euro aus. Wie berichtet hatten kürzlich die Padenstedter Gemeindevertreterin Karen Kühl und der Padenstedter Bürgermeister auf der Sitzung des Schulverbandes wegen der Kita-Umlagenhöhe gegen den Etatentwurf für 2015 gestimmt. Das Nein der Padenstedter wurde von den Arpsdorfern Jens Krügel und Wilfried Hinkelmann ausdrücklich gelobt.

Dann ging es um die Sanierung der Brücke über die Stör. Derzeit dürfen nur Fahrzeuge mit einer Gesamtmasse von bis zu zwölf Tonnen über die Brücke fahren. Bürgermeister Peter Thomsen bekräftigte erneut, dass es keine neue Brücke geben werde und eine Auflastung ausgeschlossen sei. Die Ortspolitiker einigten sich darauf, spätestens im Herbst 2015 endlich ein Sanierungskonzept vorzulegen. Dann sei fast vier Jahre über das Thema diskutiert worden, merkte Gemeindevertreter Jens Krügel kritisch an.




zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen