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Holsteinischer Courier

23. November 2017 | 02:49 Uhr

Arbeitsmarkt weiter im Aufwind

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Arbeitslosenquote in der Stadt wieder einstellig

von
erstellt am 31.Mai.2016 | 17:34 Uhr

Für den Arbeitsmarkt in Neumünster und Umland geht der Daumen weiter nach oben: Auch im April ist die Zahl der Arbeitslosen durchweg weiter gesunken, während die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter zunimmt. „Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist sehr erfreulich“, sagte gestern Jens-Peter Stahl, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur in Neumünster.

In der Stadt waren Ende Mai 4015 Menschen arbeitslos gemeldet, 133 weniger als im April (minus 3,2 Prozent) und 225 weniger als vor einem Jahr (minus 5,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote sackt damit im Mai wieder unter die magische 10-Prozent-Marke und liegt jetzt bei 9,7 Prozent. Im April lag sie bei 10,1 Prozent, vor einem Jahr bei 10,3 Prozent.

Zum Vergleich: Für Lübeck errechnen die Statistiker eine Arbeitslosenquote von 9,0 Prozent, für Flensburg sogar von 8,9 Prozent. Kiel liegt mit 9,7 Prozent gleichauf mit Neumünster.

Im Gesamtbezirk der Arbeitsagentur Neumünster (dazu gehören auch die Geschäftsstellen in Rendsburg und Eckernförde) waren zum Ende Mai 10  895 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 260 weniger als im April (minus 2,3 Prozent).

Besonders erfreulich: Trotz der Mehreinstellungen registrieren die Arbeitsvermittler parallel ein steigendes Angebot an Jobs. So wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice (AGS) im Mai 807 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet, 90 mehr als im April. Seit Jahresbeginn sind es insgesamt 4061 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen und damit 747 Stellen oder 22,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders Unternehmen aus den Bereichen Bau, Einzelhandel, Öffentliche Verwaltung und Gesundheits- und Sozialwesen waren im Mai auf der Suche nach Personal.

Auch auf dem Ausbildungsmarkt sind die Chancen für Bewerber weiter ausgesprochen gut. Bis Ende Mai meldeten sich 1688 Bewerber, 54 weniger als im Vorjahr. „Der Ausbildungsmarkt geht jetzt in den Endspurt. Es gibt noch viele Chancen auf Ausbildungsstellen“, betont Jens-Peter Stahl und rät: „Wer noch keine Stelle gefunden hat, sollte sich jetzt bei der Berufsberatung melden.“

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