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Holsteinischer Courier

13. Dezember 2017 | 14:48 Uhr

Arbeitsmarkt präsentiert sich überaus stabil

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 30.Jun.2016 | 14:14 Uhr

Der Arbeitsmarkt in Mittelholstein erweist sich offenbar weiterhin als überaus robust. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni weiter gesunken, die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter gestiegen. „Der Markt präsentiert sich heiter, und das stabil seit vielen Monaten“, kommentierte Michaela Bagger, Leiterin der Agentur für Arbeit Neumünster, gestern die jüngste Monatsstatistik.

Danach waren im Bezirk der Arbeitsagentur Neumünster im Juni insgesamt 10 125 Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen. Das sind 770 weniger als im Mai (minus 7,1 Prozent) und 926 weniger als ein Jahr zuvor (minus 8,4 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank in Mittelholstein von 6,1 auf 5,6 Prozent. Vor einem Jahr lag sie bei 6,2 Prozent.

Auch für die Stadt Neumünster kann die Agentur gute Zahlen vermelden: Hier waren im Juni 3 771 Menschen arbeitslos gemeldet – 244 weniger als im Mai (minus 6,1 Prozent) und 358 weniger als vor einem Jahr (minus 8,7 Prozent).  Die Arbeitslosenquote für die Stadt liegt jetzt bei 9,1 Prozent. Im Mai lag sie bei 9,7 Prozent und vor einem Jahr waren es noch 10,0 Prozent.

Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt unter dem Strich stabil: Dem gemeinsamen Arbeitgeberservice (AGS) der Agentur und der Jobcenter
wurden im Juni 801 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet. Das sind zwar sechs weniger als im Mai und 149 weniger als vor einem Jahr, insgesamt sind seit Jahresbeginn aber 4862 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet worden – 598 oder 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders Bauunternehmen und die Öffentliche Verwaltung waren im Juni auf der Suche nach zusätzlichem Personal.

„Um die anhaltend hohe Nachfrage nach Fachkräften zu bedienen, bedarf es vermehrter
Anstrengungen. Das bedeutet auch, dass mehr Menschen in den Genuss einer Förderung
mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten kommen. Davon profitieren gerade auch Langzeitarbeitslose“, erklärt Agenturchefin Michaela Bagger.

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