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Holsteinischer Courier

12. Dezember 2017 | 15:11 Uhr

Statistik : Arbeitslosigkeit sank im Mai

vom

4398 Menschen in der Stadt sind zurzeit ohne Job.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2013 | 07:53 Uhr

Neumünster | Die Zahl der Arbeitslosen in Mittelholstein ist im Mai wieder unter die Marke von 12 000 zurückgegangen. "Die Entwicklung läuft dem letzten Jahr aber hinterher", sagt der Leiter der Arbeitsagentur Neumünster, Carsten Ludwig. Er führt das auf das zunächst winterliche und dann zu nasse Frühjahr zurück. Außerdem enden bereits jetzt die ersten Ausbildungsverhältnisse.

Im Agenturbezirk, der die Stadt Neumünster und den Kreis Rendsburg-Eckernförde umfasst, sank die Arbeitslosenzahl auf 11 925 Menschen ohne Job. Das sind 344 weniger als im April, aber 478 mehr als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 6,8 Prozent nach 7,1 Prozent im April und 6,6 Prozent im Mai 2012.

Der Agenturbezirk ist aber von großen Unterschieden geprägt. In Neumünster liegt die Arbeitslosigkeit - wie in allen vier kreisfreien Städten - deutlich höher als im Umland. So sind zurzeit 4398 Menschen in der Stadt arbeitslos gemeldet. Das sind 76 weniger als im April, aber 106 mehr als im Mai vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote hat sich von 11,3 Prozent im April auf 10,9 Prozent im Mai verringert. Vor einem Jahr lag sie bei 10,8 Prozent. Im Kreis Rendsburg-Eckernförde beträgt die Quote aktuell 5,5 Prozent.

Bei Neueinstellungen halten sich die Unternehmen zurzeit etwas zurück. Die im Mai gemeldeten 543 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsstellen bedeuten gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um ein Fünftel. Zurzeit gibt es 1546 offene Stellen - gut 10 Prozent weniger als vor Jahresfrist. "Neben schwierigen saisonalen Einflüssen bewirken auch unklare Konjunkturaussichten bei einigen Unternehmen eine Zurückhaltung in punkto Investitionen und Neueinstellungen. Aber sie entlassen auch nicht, sondern halten ihr Personal", so Ludwig.

Auf dem Ausbildungsmarkt ist die Zahl der bis Mai gemeldeten Lehrstellen mit aktuell 1778 ganz leicht rückläufig. Die Zahl der Bewerber ist dagegen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bislang meldeten sich 1940 Bewerber, 163 oder 9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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