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Arbeitsmarkt : Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Neumünster gab es zum März einen Rückgang um 1,2 Prozent.

von
erstellt am 04.Mai.2017 | 08:30 Uhr

Neumünster | Die Zahl der Arbeitslosen in Mittelholstein geht weiter zurück. Im April waren im Bezirk der Agentur für Arbeit (Stadt Neumünster und Kreis Rendsburg-Eckernförde) gut 10  800 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 176 weniger als im März (minus 1,6 Prozent) und 337 weniger als ein Jahr zuvor (minus 3 Prozent). Die Arbeitslosenquote beträgt 6,0 Prozent, nach 6,1 Prozent im März und 6,2 Prozent vor einem Jahr.

In Neumünster selbst gab es zum März einen Rückgang um 1,2 Prozent auf jetzt knapp 3950. Das sind 200 oder 4,8 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Die Arbeitslosenquote beträgt im April 9,5 Prozent. Im März waren es 9,6 Prozent und vor einem Jahr noch 10,1 Prozent.

Mit diesen Werten bleibt Neumünster allerdings Schlusslicht in Schleswig-Holstein. Die kreisfreien Städte Kiel (9,2 Prozent), Flensburg (9 Prozent) und Lübeck mit 8,8 Prozent stehen etwas besser da. Im Kreis Stormarn darf man bei einer Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent von Vollbeschäftigung sprechen.

Michaela Bagger, die Leiterin der Arbeitsagentur, kommentierte die aktuellen Zahlen so: „Dank einer stabilen Konjunktur hält der positive Trend am Arbeitsmarkt an. Die sinkende Zahl an Arbeitslosen und das hohe Niveau bei der Nachfrage nach Arbeitskräften sorgen für Frühjahrsstimmung am Arbeitsmarkt in Mittelholstein.“ Abgerundet werde das Bild mit einem Blick auf den Ausbildungsmarkt. „Die Unternehmen stellen wieder mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung und zeigen damit ihren Bedarf für den Fachkräftenachwuchs auf“, sagte Michaela Bagger.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt weiter auf einem hohem Niveau. Seit Jahresbeginn sind dem Arbeitgeberservice 4014 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet worden und damit 750 oder 18,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Positiv zeigt sich auch die Lage bei den Ausbildungsstellen. Seit Beginn des Berichtsjahres am 1. Oktober 2016 wurden dem Arbeitgeber-Service 1886 Berufsausbildungsstellen gemeldet, 136 oder 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum bis April 2016. Die Zahl der Bewerber für Berufsausbildungsstellen ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen. Bis Ende April meldeten sich 1782 Bewerber, 255 oder 16,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Rein rechnerisch gibt es aktuell 1,1 Berufsausbildungsstellen je Bewerber. Der Ausbildungsmarkt bietet Bewerbern noch sehr viele Chancen“, sagte Agenturchefin Michaela Bagger.

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