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Holsteinischer Courier

21. August 2017 | 10:56 Uhr

Padenstedt : Arbeiten waren schnell beendet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

In Padenstedt-Kamp wurden die Schwellen „angestoppt“.

Padenstedt | Die Deutsche Bahn kann auch anders. Ganze sieben Stunden früher als geplant wurde der Bahnübergang zwischen Padenstedt und Padenstadt-Kamp gestern wieder freigegeben.

Ursprünglich sollte die Hauptstraße (Kreisstraße 12) für 26 Stunden in der Zeit von Montag, 7. Dezember, ab 21 Uhr, bis Dienstag, 8. Dezember, bis 23 Uhr voll gesperrt werden. Als Grund nannten die Bauarbeiter an der Strecke ein „Anstoppen“ der Schwellen. „Im Laufe der Jahre senken sich die Schwellen ab. Die Gleislage liegt nicht mehr in der Waage“, erklärte der Vorarbeiter. Als Folge konnten die Züge den Bahnübergang nur noch mit Tempo 70 statt mit der üblicherweise doppelten Geschwindigkeit überfahren. Die Zeitverzögerung wirkt sich wie ein Schneeballsystem auf den gesamten Fahrplan aus. Am Montagabend haben die Arbeiter deshalb den Asphalt hochgenommen, am Dienstagmorgen die Schwellen „angestoppt“ und bereits vormittags neuen Asphalt vergossen. Das warme und trockene Wetter sorgte für die schnelle Aushärtung des Straßenbelags.

Während der Vollsperrung wurde der Bahnübergang durch ein extra beauftragtes Unternehmen gesichert. Radfahrer und Fußgänger konnten den Übergang so gefahrlos passieren. Autofahrer, die die ausgeschilderte Umleitung übersehen hatten, wurden zur Umkehr aufgefordert. Zu größeren Staus im Umkreis kam es nicht. Viele Autofahrer nutzten die Ehndorfer Straße, um nach Neumünster zu kommen, Ortskundige und der Schulbus, der die Kinder aus Padenstedt-Kamp von und nach Wasbek fährt, wählten die Strecke Poststraße, Russenweg, Meynershof. 

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erstellt am 09.Dez.2015 | 09:00 Uhr

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