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Rathaus : Arbeit fast fertig, Gerüst bleibt trotzdem stehen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Arbeiten an der sogenannten Dachlaterne auf dem brückenartigen Gerüst gehen schneller voran als erwartet.

shz.de von
erstellt am 10.Okt.2014 | 12:00 Uhr

Neumünster | Neumünster Die Arbeiten an  der sogenannten Dachlaterne des Rathauses  in luftiger Höhe auf dem  brückenartigen  Gerüst  gehen schneller voran als erwartet. Das teilte gestern Ralf-Joseph Schnittker, der Chef der Bauverwaltung, auf Anfrage mit.  „Alle Stützen an dem Türmchen sind ausgewechselt. Das war einfacher als erwartet.  Die Zimmererarbeiten sind erledigt.  Jetzt werden die Abdichtungsarbeiten an den Stützen und an der oberen Turmebene gemacht“, so Schnittker.   Zeitlich günstig wird sich demnach ebenfalls auswirken, dass die Abdichtungen mit Kupfer statt wie zuerst geplant mit Bitumen gemacht werden können. „Kupfer ist witterungsunabhängiger anzubringen. Da wären zum Beispiel auch Nachtfröste kein Problem“, erklärte  Schnittker.

Anschließend  will die Stadt die Gunst der Stunde nutzen und das 114 Jahre alte Rathaus  von oben auf weitere mögliche Schäden untersuchen und sie gegebenenfalls gleich beheben. Wie lange die Arbeiten noch dauern, hängt vom Zustand der einzelnen Baustellen ab, die sich auftun könnten. Gleiches gilt für die Kosten. „Aber wir sind jetzt gut im Zeitplan“, sagte Schnittker.

Allerdings kann es gut sein, dass das Gerüst auch nach Abschluss der Bauarbeiten noch eine Weile stehen bleibt. Der Grund ist die  kalte Jahreszeit. „Wir kommen möglicherweise in den Winter rein. Die Stahlkonstruktion ist dann zum Abbau  zu glatt. Das wäre zu gefährlich“, sagte der Chef der Bauverwaltung. Allein der Abbruch des Gerüstes dauert zirka zwei Wochen.

Die brückenartige Konstruktion über dem Rathaus hatte monatelang für Diskussionen gesorgt, nachdem sie  ein halbes Jahr ungenutzt  in der Innenstadt gestanden  hatte (der Courier berichtete).  Nachdem das Gerüst  bereits  am 3. März aufgestellt worden war und alle Arbeiten  eigentlich bereits zur Holstenköste Mitte Juni  fertig sein sollten,  hatte ein Statiker Bedenken geäußert und unter anderem weitere Befestigungen gefordert.  Als alles nachgebessert war, wurde das Gerüst  Mitte September freigegeben.  Der  Stillstand kostet die Stadt keine weitere Gerüstmiete.

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