Bund der Vertriebenen : Appell an die Solidarität

Der Bund der Vertriebenen rief im Friedenshain den Tag der Charta der Vetriebenen in Erinnerung. Ehrenmitglied Georg Fellmann (von links), der Landesvorsitzende Fedor M. Mrozek, Ehrenmitglied Herbert Möller und Willi Treetzen, Vorsitzender des BDV-Kreisverbands, legten dabei auch einen Kranz nieder.
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Der Bund der Vertriebenen rief im Friedenshain den Tag der Charta der Vetriebenen in Erinnerung. Ehrenmitglied Georg Fellmann (von links), der Landesvorsitzende Fedor M. Mrozek, Ehrenmitglied Herbert Möller und Willi Treetzen, Vorsitzender des BDV-Kreisverbands, legten dabei auch einen Kranz nieder.

Mitglieder vom Bund der Vertriebenen legten zum Tag der Charta der Heimatvertriebenen einen Kranz nieder.

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06. August 2015, 06:00 Uhr

Neumünster | Rund 20 Vertreter vom Bund der Vertriebenen (BDV) und der Landsmannschaften haben am gestrigen Tag der Charta der Heimatvertrieben im Friedenshain einen Kranz niedergelegt. Anwesend waren neben vielen Funktionären und Ehrenmitgliedern auch der BDV-Landesvorsitzende Fedor M. Mrozek.

Die Gedenkstätte im damaligen Heldenhain am Junglöwweg war vor 62 Jahren unter Anteilnahme von vielen Heimatvertriebenen eingeweiht worden.

Der BDV-Kreisverbandsvorsitzende Willi Treetzen ging in seiner Rede auch auf die aktuelle Flüchtlingssituation ein und rief zur Solidarität auf: „Viele von uns haben früher in Holzbaracken oder in Nissenhütten gewohnt. Wir haben am meisten Verständnis für die Menschen, die hier ein Dach über dem Kopf suchen und ihr Leben neu gestalten wollen. Die Vision der Heimatvertriebenen ist und bleibt, wie in der Charta bekundet, die Schaffung eines geeinten Europas, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können, und in dem das Recht auf die Heimat als eines der von Gott geschenkten Grundrechte anerkannt und verwirklicht wird.“

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