Flüchtlinge in Boostedt : Antworten aus dem Ministerium

Der Saal im Hof Lübbe war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Zuständigen gestern Abend die Bürger über die geplante Asylunterkunft in der Kaserne informierten.
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Der Saal im Hof Lübbe war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Zuständigen gestern Abend die Bürger über die geplante Asylunterkunft in der Kaserne informierten.

Die Boostedter hatten auf der Einwohnerversammlung viele Fragen zur neuen Asylbewerberaufnahmestelle.

shz.de von
10. Oktober 2014, 05:00 Uhr

Boostedt | Die Boostedter hatten viele Fragen zur neuen Asylbewerberaufnahmestelle in der Rantzau-Kaserne. Diese Antworten gab die Staatssekretärin des Innenministeriums, Manuela Söller-Winkler:
> Der Aufenthalt der Flüchtlinge soll bis zu sechs Wochen dauern.
> Die ersten Asylbewerber sollen zum Januar 2015 auf dem dann abgeteilten Areal der Kaserne untergebracht werden.
> Der Zugang soll über das Nordtor an der Neumünsterstraße erfolgen.
>Freizeitangebote werden durch Kooperationen in der Gemeinde angeboten.
> Der Brandschutz auf dem Gelände ist gegeben.
> Die Flüchtlinge sind für die Zeit ihres Aufenthaltes als Einwohner gemeldet.

> Deshalb erhält die Gemeinde aus dem kommunalen Finanzausgleich einen jährlichen Zuwachs zwischen 180 000 und 360 000 Euro.
> Es gibt keine Sperrstunden oder andere Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit vor Ort.
> Es gibt keine Erkenntnisse zu radikalen Flüchtlingen.
> Die Asylbewerber, die in der Erstaufnahmestelle sind, werden auf die Zuweisungszahlen des Kreises Segeberg angerechnet.
> Bei der Konversion des Kasernengeländes stehen der Gemeinde Unterstützungsangebote des Landes innerhalb eines Konversionsmanagements zur Verfügung.
> Die Kosten für die Unterkunft werden zu 100 Prozent vom Land getragen.

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