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Schillsdorf : Ansgarkreuz für zwei Gesichter der Gemeinde

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Elfriede Jacobsen und Herbert Beyring wurden gestern in Bokhorst ausgezeichnet.

shz.de von
erstellt am 08.Mai.2017 | 08:48 Uhr

Schillsdorf | Das Ansgarkreuz gilt als eines der ältesten christlichen Symbole in Schleswig-Holstein. Am Sonntag würdigte Propst Stefan Block aus Neumünster in der Heilig-Geist-Kirche zu Bokhorst gleich zwei verdiente Kirchenmitglieder mit der besonderen Auszeichnung der Nordkirche.

Elfriede Jacobsen spielt seit mehr als 25 Jahren die Orgel in der Bokhorster Kirche. Anfangs nur als Vertretung eingesetzt, erklärte sich die heute 82-Jährige 1999 bereit, die Aufgabe der Hauptorganistin der Kirchengemeinde zu übernehmen. Lange Jahre geschah das allein ehrenamtlich, berichtete Posaunenchorleiter Jens Jensen aus dem Werdegang der Kirchenmusikerin.

Später gründete die Kirchengemeinde mit Hilfe von Elfriede Jacobsen den Seniorensingkreis, der sich seitdem regelmäßig alle 14 Tage trifft, um sich in lockerer Runde der Musik in und um die Kirche zu widmen. Immer mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen und niemals mit einem Ton der Klage, wenn die Jugendlichen aus dem Posaunenchor ihre Orgel auf der Kirchenempore wieder einmal umlagerten und sie sich zum Orgelspiel durchhangeln musste, sagte Jensen anerkennend.

Ähnlich arbeitsam und aufopfernd hat sich Herbert Beyring um die Bokhorster Kirchengemeinde verdient gemacht, berichtete Kirchengemeinderatsvorsteher Hermann Marsian. Herbert Beyring gehörte bis zu seinem Verzicht auf eine erneute Kandidatur seit 1990 ununterbrochen dem Kirchengemeinderat an. 26 Jahre lang hat er sich unermüdlich für die Belange seiner Kirchengemeinde eingesetzt, davon 20 Jahre lang als stellvertretender Vorsitzender. „Manches Mal war er in der Diskussion auch als Vorsitzender des Bauausschusses ein ‚harter Hund‘, aber ich wünschte, er würde heute noch in der täglichen Arbeit neben mir sitzen“, sagte Marsian in der Laudatio.

Der Kirchengemeinde bleibt der langjährige Ehrenamtler immerhin noch als Mitglied im Posaunenchor erhalten. Und wer ganz genau hinhört, könnte meinen, auch beim jährlichen Kasperletheater eine bekannte Stimme zu vernehmen. Eines sei sicher: „Herbert Beyring war neben seinem Pastor und seiner Pastorin das Gesicht unserer Kirchengemeinde“, hieß es.

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